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BUGA-Stippvisite: Brandenburg/Havel

Geschrieben am 23. 03. 2015 von Dieter Weirauch

Auf die BUGA in der Stadt Brandenburg freue ich mich schon. Dietlind Tiemann, die dortige Rathauschefin, hat stets ein waches Auge auf die Vorbereitungsarbeiten. Stolz zeigte sie Kathrin Schneider, der Bauminmisterin des Landes Brandenburg, heute ihre im wahrsten Sinne des Wortes aufblühende Stadt. Das Wichtigste: Bleibendes wurde geschaffen.

Die BUGA, erstmals in mehreren Orten veranstaltet,  öffnet in 26 Tagen ihre Gärten und Parks in Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow, Stölln und Havelberg.

Bahnhof und Bahnhofsumfeld

Mit dem RE 1 kommt man bequem in die Havelstadt. Ein schicker Bahnhof empfängt die Gäste. Überhaupt strahlt die Stadt Brandenburg, wie viele Besuchers ie wohl noch nie erlebt haben. Ruinen sind verschwunden, Plätze wurden neu gestaltet, selbst eine Kirchenruine erhielt ein Dach und eine Giebelfront vollends aus Glas.

Dietlind Tiemann ist auch die beste Gästeführerin ihrer Stadt. Als Vorsitzende des Zweckverbandes BUGA Havelregion präsentiert sie in ihrer Stadt einige BUGA-Projekte, die auch nach der bis zum 11., Oktober stattfindenden BUGA dauerhaft bleiben.

Brandenburgs neues Gesicht: Bahnhof

Ziele der Umgestaltung waren die Verbesserung der verkehrlichen Anbindung und die freundlichere Gestaltung des Vorplatzes.  Entstanden ist ein repräsentativer Eingang zur Stadt, mit barrierefreien Umsteigemöglichkeiten für die Fahrgäste der verschiedenen Verkehrsträger.

Gleichzeitig wurde das Bahnhofsgebäude durch die Wohnungsbaugesellschaft Brandenburg an der Havel GmbH mit Unterstützung aus dem Stadtentwicklungsfonds komplett umgebaut. Damit bietet das Gebäude nun auch Platz für Läden und gastronomische Betriebe. Vom Bahnhof kann man mit der Strassenbahn bis zur Jahrtausendbrücke fahren, oder man schlendert durch die Stadt. Im BUGA-Infozentrum am Bahnhof gibt es zudem viele Tipps – auch einer von 95 extra zur BUGA ausgebildeten Stadtführer steht dort bereit.

Werfthalle an der Jahrtausendbrücke

Zu den drei Ausstellungsflächen in der Stadt Brandenburg gehören der Marienberg mit Weinberg , die Kirche St. Johannis mit 16 wechselnden Blumenschauen und der Packhof mit 33 Themengärten und dem Haus der Landschaft.

Ein Entree bietet die denkmalgeschützte ehemalige Werfthalle, die nach langjährigem Leerstand auch mit Landesmitteln umfassend saniert wurde. Während der BUGA befinden sich hier der Eingang  zum Gartenschaugelände “Packhof” mit Informationsmöglichkeiten und Ticketkasse. Nach der BUGA wird die Werfthalle, Teil des 2014 auf das Gelände verlagerten Betriebssitzes der Stadtwerke, weiterhin gastronomisch sowie für Kongresse genutzt.

Uferpromenade Salzhofufer

Die Neugestaltung des Ufers der Brandenburger Niederhavel im Bereich des Salzhofes mit Terrassen und Wegen sowie öffentlichem Grün hat zu einer deutlichen Umfeldverbesserung dieses Bereiches geführt. Das Ufergelände ist zusammen mit dem Café im Brückenhäuschen der Jahrtausendbrücke zu einem beliebten Treff- und Erholungspunkt geworden.

Damit wird der Bereich Hauptstraße und Jahrtausendbrücke, Achse zwischen Alt- und Neustadt, zusätzlich belebt. An der Jahrtausendbrücke befindet sich auch der historische Hafen Brandenburgs, auf der anderen Seite fahren die Schiffe der Reederei “Nordstern” ab.

Zwischen dem Parkplatz „Wiesenweg“ über die Anlegestelle BUGA-Packhofgelände und der Blumenschaukirche St. Johannis rotieren während Gartenschau vom 18.04.2015 bis 11.10.2015 auf der Havel in Brandenburg BUGA-Fähren.  Die Namen der Fähren, die am  1. April getauft werden, lauten: l „Fleißiges Lieschen“, „Klatschmohn“ und „Pusteblume“.

Johanniskirche

Nur einen Steinwurf entfernt: die Kirche St. Johannis aus dem 13. Jahrhundert, ursprünglich Teil eines Franziskanerklosters. Während der BUGA werden hier Blumen zu sehen sein; die zweite Blumenhalle befindet sich in der Stadtkirche von Havelberg. Nach der BUGA wird die Johanniskirche für Gottesdienste und als Ausstellungs- und Veranstaltungsraum genutzt.

Mit der Umgestaltung des Johanniskirchplatzes und der Klosterstraße wurde auch der Außenbereich der im 2. Weltkrieg stark beschädigten Kirche aufgewertet. Die Sanitäranlagen für die Johanniskirche befinden sich schon während der BUGA in dem neu errichteten Anbau des Gotischen Hauses, das nach langjährigem Leerstand derzeit mit Mitteln aus dem Städtebaulichen Denkmalschutz saniert wird. Es gilt als ältestes Haus der Stadt.

Nicolaiplatz

Über einen ausgezeichneten BUGA-Rundweg gelangt man zum Nikolaiplatz. Dieser grenzt unmittelbar an das Altstadtzentrum und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt auf dem Weg zum Marienberg.

Humboldthain

Im Gartendenkmal Humboldthain wurde 1869 anlässlich des 100. Geburtstages des Naturforschers Alexander von Humboldt ein Arboretum geschaffen.

Im Krieg zerstört und mehrfach umgestaltet, wurde diese wichtige innerstädtische Parkanlage, Teil des Promenadenrings um die Altstadt und Bindeglied zwischen Alt- und Neustadt und Rosenhag–Marienberg, wiederhergestellt.

Bürgerpark Marienberg

Das Gartendenkmal Marienberg ist die zentrale Parkanlage der Stadt und wesentlicher Bestandteil der BUGA-Kulisse. Gelegen am Rande der historischen Altstadt und angrenzend an den Stadtteil Nord, ist der Marienberg ein wichtiges Bindeglied im Stadtgefüge.

Es entstanden ein zeitgenössischer Bürgerpark und ein Naherholungsgebiet. Hervorzuheben ist, dass dabei auch eine attraktive, weitgehend barrierefreie Wegeverbindung zwischen der Altstadt und dem Stadtteil Nord geschaffen wurde.

Das Land förderte kräftig

Nicht nur in der Stadt Brandenburg sorgte das Land Brandenburg mit viel Geld für den Aufschwung.  Uns war wichtig, dass sich die Lebensqualität in den Städten deutlich erhöht. Gleichzeitig haben wir die touristische Attraktivität der Orte gesteigert.“ so Ministerin Kathrin Schneider am Montag.  Der Bürgerpark Marienberg, das Packhofgelände oder die verschiedenen anderen Plätze und Promenaden sowie der Bahnhof und die Johanniskirche in Brandenburg an der Havel zählen genauso dazu, wie die Umgestaltung  der Hauptgeschäftsstraße in Rathenow oder die Neugestaltung von Wohnquartieren in Premnitz.

Stadtentwicklungsprojekte und die Verbesserung der innerstädtischen Verkehrsanbindungen hat das Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg mit insgesamt 34,5 Mio. Euro gefördert. Sämtliche Vorhaben wurden unabhängig von der BUGA realisiert. Für die Dauer der Gartenbauausstellung werden einige der fertiggestellten Projekte in die BUGA mit einbezogen.

Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

In den drei Kommunen wurden für die Stadtentwicklung Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Bundes- und Landesmitteln für nachhaltige Investitionen eingesetzt. Darunter aus dem EFRE-finanzierten Programm der nachhaltigen Stadtentwicklung sowie den Bund-Länder-Programmen „Städtebaulicher Denkmalschutz“, „Stadtumbau Ost“ und „Aktive Stadtzentren“. Allein bei der Umsetzung ihrer Projekte in räumlichem und zeitlichem Kontext zur BUGA wurden die drei Städte mit 17 Mio. Euro unterstützt, davon Brandenburg an der Havel mit 13 Mio. Euro. „Die Stärkung der Innenstädte ist eines unserer wichtigsten politischen Ziele. Attraktive Zentren sind die Basis für die weitere positive Entwicklung einer Stadt als Lebens-, Wirtschafts-, Kultur – und Wohnstandort. Der Erhalt des baukulturellen Erbes spielt dabei eine wichtige Rolle“, so Ministerin Schneider weiter.

Für die Neugestaltung von Anlagen des Öffentlichen Nahverkehrs und den kommunalen Straßenbau wurden unabhängig von der BUGA in den vergangenen Jahren insgesamt 17,5 Mio. Euro Entflechtungsmittel in der Region eigesetzt. Davon allein 8 Mio. Euro in  Projekte Bahnhofsumfeld und Nicolaiplatz in Brandenburg an der Havel.

BUGA – Informationen

Eintrittskarten u.a. hier im Internet.

Knapp 1.600 Veranstaltungen bieten der BUGA-Zweckverband und seine 300 Partner in den 177 BUGA-Tagen vom 18. April bis 11. Oktober 2015 an. Zu den Veranstaltungen gehören beispielsweise:Festivals | Chortreffen | Konzerte | Liedertage | Musicals | Tanzveranstaltungen | Klangtage | Meetings | Sinfoniekonzerte | Theateraufführungen | Singspiele | Fachveranstaltungen aus dem grünen Bereich | Grünes Klassenzimmer-Veranstaltungen | BlumenhallenschauenEin großer Teil der BUGA-Kunst-, Kultur- und Bildungsangebote ist bereits im BUGA-Online-Veranstaltungskalender veröffentlicht:Kultur & Bühne:

http://www.buga-2015-havelregion.de/veranstaltungen/kultur-buehne.html

i-Punkt grün auf dem Weinberg-Areal in Rathenow:
http://www.buga-2015-havelregion.de/veranstaltungen/i-punkt-gruen.html

Grünes Klassenzimmer:
http://www.buga-2015-havelregion.de/gruenes-klassenzimmer.html

Blumenhallenschauen:
http://www.buga-2015-havelregion.de/blumenhallenschauen.html

Kirchliche Veranstaltungen:
http://www.buga-2015-havelregion.de/kirche-buga.html

regionale Veranstaltungen rund um die BUGA (Außenbereich):
http://www.buga-2015-havelregion.de/veranstaltungen/regional.html

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Störche in Brandenburg: Schlepzig, Rühstädt, Kremmen, Marquardt, Paretz

Geschrieben am 21. 03. 2015 von Dieter Weirauch

In Schlepzig, im Spreewald, das manche auch  “Venedig des Nordens” nennen, beziehen die Störche ihre Horste, wie hier gegenüber dem Ferienhof “Storchenblick” an der Dorfstraße. In Vetschau mit dem Weißstorch-Informationszentrum der Niederlausitz) werden sie nun stündlich erwartet und dann können wir wieder per Kamera in das Nest blicken. Im Gebiet der Fließe und Kanäle waren 2014 mehr als 90 brütende Storchenpaare zu beobachten. In Burg waren mit elf Paare, Lübbenau hatte zehn, Straupitz acht sowie Schlepzig und Lübben  je sieben Paare. Hier gehts zur Livekamera in Vetschau.

Vor 4 Wochen in Kremmen: Brandenburgs erster Storch

Vor einem Monat wurde der erste Störche in Bad Feienwalde im Oderbruch, danach in Kremmen  gesichtet. In Rühstädt traf der erste Storch vergangenen Mittwoch ein.

Bleibt der Storch in Marquardt ?

In Marquardt, im Norden von Potsdam, haben Michael und Christian Schulze (die Wirte vom Landgasthof “Alter Krug”), Josef Grütter und Thomas Justin, in den letzten Tagen einen Storch auf dem Horst über dem Lavendelhof gesehen. Aber bleibt dieser dauerhaft ?

Aus Paretz postet die Storchenpost:

DIE STORCHENWETTE 2015 GEHT WEITER!

“Alle dachten schon: der Storch ist da, weil am 9.3. ein Storch landete, klapperte und anfing das Nest zu säubern und zu pflegen. Eine Woche lang blieb der Adebar auch da, aber jetzt ist er wieder weg. Also war unser Nest nur eine Zwischenstation. Es darf also weiterhin auf die Ankunft des Storches gewettet werden. Fiebern Sie mit und nehmen an der Storchenwette 2015 teil. Die Paretzer Storchenwette ist eine schöne Tradition, wetten Sie mit für einen guten Zweck! Die Frage lautet wie jedes Jahr: Wann kommt der Paretzer Storch? Ein wenig Hilfe: noch nie ist er vor dem 27. März und noch nie nach dem 29. April gekommen.

Aber irgendwann kommt er immer – seit vielen, vielen Jahren ohne Unterbrechung. Mit 5 € Einsatz können Sie einen Tipp auf den Ankunftstag des ersten Storches abgeben. 20% der Einnahmen gehen an den oder die Gewinner, 80% sind für einen guten Zweck. Dieses Jahr unterstützen wir mit den Einnahmen das Paretzer Scheunencafé, das  mit viel Eifer dran ist, allen Paretzer Gäste mit Kaffee und Kuchen zu verwöhnen. Mit den Einnahmen kann  endlich die lang ersehnt Tischtennisplatte finanziert werden, damit dieser Dorftreffpunkt noch interessanter und abwechslungsreicher wird. Ab dem 1.4. geht’s los, und das Scheunencafé hat täglich geöffnet (außer montags!). TOPP – Die Wette gilt! Tragen Sie sich in die Wettliste im Scheunencafé ein oder schreiben Sie uns eine Mail. Wir informieren Sie, wenn Sie gewonnen haben! Vielleicht kommt er ja an Ostern?” Hier die Mailadresse: storchenpost@storchenhof-paretz.de>

Reiseroute der Störche per Sender online

Wo sich die anderen Störche derzeit befinden, kann man überigens sehr gut auf dieser NABU-Seite nachverfolgen. Die meisten Störche sind derzeit noch in der Türkei oder in Bulgarien, vom Nil oder im Sudan kommend,  unterwegs.  Es dauert also noch einige Tage/Stunden, bis das fröhliche Klappern überall zu hören ist.

 

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Sonnenfinsternis in Brandenburg

Geschrieben am 20. 03. 2015 von Dieter Weirauch

 

Die Augen beim Blick nach oben in die Sonne waren gut geschützt. Mutter und Sohn vor der Spreewaldmühle in Burg. Die heutige Sonnenfinsternis faszinierte nicht nur diese Beiden. Das Himmels-Spektakel der teilweisen Sonnenfinsternis trieb viele auf  die Straße. Die nächste vergleichbare partielle Verdunkelung ist hierzulande erst wieder 2025 zu sehen.

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Hilfe für Ziegelringofen Glindow Dank Deutscher Stiftung Denkmalschutz

Geschrieben am 19. 03. 2015 von Dieter Weirauch

Foto: H.Dieckmann /DSD

Theodor Fontane besuchte 1873 den Ziegelringofen in Glindow. Noch heute wird in dem technischen Denkmal produziert.

Der Ofen am Glindower See ist legendär. „Was Werder für den Obstkonsum der Hauptstadt ist, das ist Glindow für den Ziegelkonsum.”

Der große Ziegelbrennofen für Berlin

Mönche aus dem Kloster Lehnin brannten in Glindow ab 1458 Ziegel im “Klosterformat”. Friedrich der Große verpachtete die Ziegelei, um die Invalidenkasse zu füllen. Im 19. Jahrhundert waren in Glindow über 50 Schornsteine im Gebrauch. Die Weltwirtschaftskrise beendete die Ziegelproduktion in der Region. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden wieder produziert, zu DDR-zeiten vor allem Blumentöpfe.  (mehr …)

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10.bis 12. April: Lebensart auf Schloss Kartzow im Norden von Potsdam

Geschrieben am 18. 03. 2015 von Dieter Weirauch

Schloss Kartzow, am Rande der Landeshauptstadt Potsdam gelegen, ist nicht nur für gute Küche und super Gastfreundschaft bekannt. Einmal im Jahr macht die Messe „LebensArt“ dort Station.

Zahlreiche namhafte Anbieter präsentieren vom 10. bis 12. April die neuesten Trends für eine farbenprächtige Gartensaison. Ein umfangreiches Programm mit Musik und Kunst sowie eine Freiluft-Galerie mit Skulpturen bekannter Künstler machen die Veranstaltung zu einem Erlebnis für alle Sinne.

Benefizkonzert während der LebensArt

In Kooperation mit der Carl Bechstein Stiftung präsentiert Schloss Kartzow als feierlichen kulturellen Höhepunkt der „LebensArt“ Messe ein Benefizkonzert mit 3 hochbegabten jungen Pianisten. Es findet am Sonntag, den 12. April 2015 um 14:00 Uhr im Festsaal des Schlosses Kartzow statt.

  • Pianisten im Alter von 12 bis 18 Jahren
  • Werke von Bach bis Rachmaninow
  • Impressionistisches vierhändiges Werk von Claude Debussy als Höhepunkt

Grünes Wohnzimmer liegt im Trend

Insbesondere für mittelständische Betriebe, kleine Manufakturen, Handwerker und Fachgeschäfte, die sich dem gehobenen Innenausbau und der Raumausstattung verschrieben haben, bietet die LebensArt eine ideale Plattform, um die Bekanntheit ihres Unternehmens nachhaltig zu steigern. Dabei legen Holstein und Schröter großen Wert auf die Feststellung, dass die LebensArt auch für Messeneulinge und Existenzgründer die ideale Präsentationsform ist: „Mit pfiffigen Ideen und einer kompetenten Beratung stehen wir jederzeit für ein unverbindliches Gespräch parat.“, so Schröter.

Das vielfältige Angebot der LebensArt umfasst nahezu alle Bereiche rund um Haus und Garten. Exklusive Wohnideen, edle Kleinmöbel, Gartenmöbel und Accessoires sind ebenso vertreten wie seltene Pflanzen, blühende Rosen und duftende Kräuter.

Schmückendes für Damen und Herren

Aber nicht nur Schönes für den Garten hält die LebensArt bereit: Die Messe bietet auch Schmückendes für Damen und Herren, hochwertige Mode, Hüte und Accessoires aus kleinen Manufakturen in reicher Auswahl und für jeden Geldbeutel. Hinzu kommen Köstlichkeiten zum direkten Genuss und für die heimische Küche.

Ein hochwertiges Rahmenprogramm mit Musik und Kunst lädt zum Verweilen und Genießen ein. Die musikalischen Zwillinge Zweta und Desy aus Brieselang, die in der Region als „Duo Twinzz“ bekannt sind, zaubern mit Saxophon, Querflöte, Piano und Vocals groovige Chillout-Musik, die die frühlingshafte Atmosphäre der Veranstaltung trefflich unterstreicht.

Auch im Bereich darstellende Kunst gehen die Organisatoren neue Wege: Unter Federführung der Berliner Bildhauerin Christine Dewerny wird es erstmals eine Freiluft-Galerie mit Steinarbeiten mehrerer Künstler geben. Dewerny, die als freie Dozentin an der City-Volkshochschule Berlin-Mitte unterrichtet, zeigt mit zwölf Teilnehmern des Steinsymposiums ausgewählte Arbeiten aus heimischem Sandstein. Die Sonderschau, die den Namen „Bildhauer Phantasien“ trägt, vermittelt eindrucksvoll wie kraftvoll und dennoch filigran der Werkstoff Stein ist.

Infos zur LebensArt

Die LebensArt ist von Freitag, 10. April bis Sonntag, 12. April jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Kinder bis einschließlich 15 Jahre erhalten in Begleitung Erwachsener freien Eintritt. Das Shoppen ist bei der LebensArt unbeschwert: Unter dem Motto „Einkaufen leicht gemacht“ werden die gekauften Waren in ein Depot transportiert, aus dem sie nach dem Messebesuch abgeholt und direkt in den Kofferraum geladen werden können.

 

Fußball-WM: Seehotel am Templiner See wird WM-Quartier der Ukraine

„Benefiz-Auktion“ am 7. Mai 2015 im Seminaris Potsdam am Templiner See

Geschrieben am 13. 03. 2015 von Dieter Weirauch

Luftbild: Hannemann (Seminaris)

Tue Gutes und sprich darüber!

Am Donnerstag, 7. Mai, beginnt um 19 Uhr im Seminaris Seehotel Potsdam eine Charity Auktion

Die von Janina Kürschner, Rotaryclub Potsdam, und Thomas Kurze, Rotary Klub Berlin-Brandenburger Tor, vorbereitete Benefiz-Auktion zu Gunsten eines Opportunity- Mikrofinanz- Projektes in Uganda soll armen Landfrauen die Chance zur Selbständigkeit eröffnen. Die Mitglieder der drei Rotary Clubs in  Potsdam, der RC Berlin-Brandenburger Tor und der RC Kleinmachnow unterstützen das engagiert vorbereitete Projekt.

Auktionator Kilian von Seldeneck schwingt den Hammer

Versteigert werden u.a. Eigenleistungen von Rotarier, die im Rahmen der jeweiligen individuellen Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Hier einige Beispiele (mehr …)

Film über Bernhard Grzimek

Film über Tierfilmer und Zoologen Bernhard Grzimek am 3. April in der ARD

Geschrieben am 13. 03. 2015 von Dieter Weirauch

Vor einem Jahr war Schloss Marquardt im Norden von Potsdam einer der Schauplätze für Dreharbeiten zum Film über den deutschen Tierfilmer und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek. 

Ausstrahlung: Karfreitag 20.15 Uhr

Am 3. April strahlt ARD den 165-Minuten-Film zu bester Sendezeit aus. Beginn ist 20.15 Uhr. Danach folgt um 23.15 Uhr noch eine Dokumentation zum Thema von Erika Kimmel und Bernd Isecke.

Ulrich Tukur spielt in dem Film den berühmten Zoodirektor, Fernsehmoderator und Tierschützer, der mit seiner ARD-Sendung “Ein Platz für Tiere”, zahlreichen Filmen und Büchern Generationen von Deutschen prägte.  (mehr …)

Frühling in Sanssouci

Sanssouci – Figuren lassen Hüllen fallen

Geschrieben am 12. 03. 2015 von Dieter Weirauch

Nach der Winterperiode startet endlich der Frühling im Park Sanssouci. Die Tischler der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) begannen heute früh an der Gartenseite (Halbrondell) des Neuen Palais mit dem „Aushausen“ der Skulpturen.

Schutz vor Witterungsunbilden

Unter „Aushausen“ versteht man das Entfernen der die Kunstwerke schützenden Holzverkleidungen. Die Holzhäuschen bewahren die kostbaren Skulpturen alljährlich in den Wintermonaten vor Temperatur- und Witterungsschwankungen und verhindern dadurch Schäden an der Substanz. Das Holz schafft außerdem ein günstiges Klima für den Marmor und verhindert den schädlichen Kondensatniederschlag. Auf diese Weise kann die Schlösserstiftung witterungsbedingte Restaurierungen bereits im Vorfeld vermeiden.

Rund 260 Figuren

Die Praxis des Einhausens hat in den Gärten seit ca. 1930 Tradition. Rund 260 Figuren werden mit den hölzernen Verkleidungen ummantelt. Der Standort der Figuren verteilt sich in Potsdam auf den Park Sanssouci, den Neuen Garten und auf den Park Sacrow, in Berlin auf den Park Glienicke und auf den Park in Rheinsberg.

Jedes „Haus“ besteht aus vier Seitenteilen und – je nach Größe – ein bis zwei Dachteilen. Bei der Einhausung müssen demnach rund 1.400 Einzelteile transportiert und zusammengebaut werden. Die Gesamtfläche aller Einhausungen beträgt annähernd 3.000 Quadratmeter. An technischen Hilfsmitteln steht neben einem mit Anhänger ausgerüsteten Fahrzeug u.a. auch eine Scherenhebebühne zur Verfügung.

Bis Ostern sind die hölzernen Hüllen gefallen

Noch vor Ostern werden alle Skulpturen im Park Sanssouci und in den anderen Gärten der SPSG von der hölzernen Verkleidung befreit und wieder in ihrer ganzen Pracht zu bewundern sein.

 

Blitz-Marathon

Umfrage: Wo sollen die Blitzer am 16. und 17. April stehen ?

Geschrieben am 11. 03. 2015 von Dieter Weirauch

Hier kann jeder mitmachen. Potsdam beteiligt sich auch in diesem Jahr am bundesweiten “24-Stunden-Blitz-Marathon”

von Donnerstag, dem 16. April, 6 Uhr bis Freitag, dem 17. April, 6 Uhr.

Sowohl die stationären Blitzer als auch vier mobile Blitzer des Ordnungsamtes und Mitarbeiter der Verkehrswacht Potsdam werden an diesem Tag in Abstimmung mit der Polizei rund um die Uhr im Einsatz sein.

Ab heute kann man Vorschläge abgeben, an welchen Standorten das städtische Ordnungsamt im Rahmen der Präventivmaßnahme Messstellen aufbauen soll.

So funktioniert es

Und so funktioniert es: Einfach von heute an bis Mittwoch, dem 25. März,

auf der Internetseite www.potsdam.de/blitzer den Wunschstandort, und wenn sinnvoll auch eine Zeitspanne, schreiben und den Button Absenden drücken.

So könnte eine Nachricht beispielsweise aussehen: *ABC-Straße Höhe Sporthalle stadteinwärts zwischen 7 und 9 Uhr*. Oder Sie schreiben nur den Straßennamen auf. (mehr …)

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Tropical Island vom schnellen Personennahverkehr abgekoppelt ?

Geschrieben am 11. 03. 2015 von Dieter Weirauch

Foto: PA/dpa

Nun ist es amtlich. Die RE-Halte in Brand, Kolkwitz und Kunersdorf sollen wegfallen, derjenige in Raddusch erhalten bleiben.

Tropical Island Brand soll weiterhin von der (langsameren) RB-Linie 19 im Stundentakt bedient werden; Kolkwitz und Kunersdorf wären jedoch komplett vom Bahnverkehr abgeschnitten und würden nur noch von Bussen angefahren. Hintergrund für die wegfallenden Zughalte ist die Neuführung der ICE-Linie Berlin-Frankfurt/Main in Folge des Ausbaus des ICE-Netzes von Leipzig in Richtung Nürnberg und Erfurt.

Der VCD Brandenburg appelliert an die Beteiligten, noch einmal intensiv nach Lösungen zu suchen, wie die Bahnhalte in Südbrandenburg erhalten bleiben können. Dabei kommt dem Halt in Brand eine besondere Bedeutung zu, da er sowohl für die Beschäftigten als auch die Besucher des Publikumsmagneten ‘Tropical Island’ unverzichtbar ist.  (mehr …)