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Über 100.000 BUGA-Besucher im Lilienthal-Centrum in Stölln zu Gast

Geschrieben am 30. 07. 2015 von Dieter Weirauch

 

Amanda Hasenfusz, die Pressechefin der BUGA im Havelland, ist sehr auf Zack, wie man so sagt. Fast täglich informiert sie ausführlich über Neuigkeiten. So auch heute über das Otto-Lilienthal Centrum in Stölln.

Unlängst waren wir dort in Stölln und Rhinow und schauten uns die Kakteenschau an. Tage zuvor besuchten wir das von Kulturland unterstützte sehr ambitionierte Projekt LandschaftKunst in Neuwerder (nur wenige Hundert Meter von Stölln entfernt).

Über 100.000 BUGA-Besucher im Lilienthal-Centrum in Stölln zu Gast

Otto Lilienthal (1848-1896) ist mit Stölln auf das Engste verbunden. Und umgekehrt natürlich auch: Ohne den Flugpionier kann man Stölln nicht denken. In diesem Jahr ist die Gemeinde Stölln, im Amt Rhinow in Brandenburg liegend, zudem einer der fünf BUGA-Standorte in der Havelregion. Nicht nur der Stöllner BUGA-Fliegerpark lockt Gäste aus Nah und Fern, sondern auch das Lilienthal-Centrum (LCS) direkt im Ort Stölln. Zur BUGA-Halbzeit konnten bereits knapp 100.000 Gäste im LCS begrüßt werden. Das ist eine Verfünffachung der bisherigen Besuchszahlen.

Im im Lilienthal-Centrum in Stölln wird die Fliegergeschichte des Ortes und ihrer wichtigsten Protagonisten vermittelt. Die im Jahr 2011 eröffnete Ausstellung hat es sich zur Aufgabe gemacht die spannende Geschichte zu erzählen. Dabei dreht sich fast alles um Otto Lilienthal, der in der unmittelbaren Umgebung von Stölln, auf dem Gollenberg, seine wichtigsten Flugversuche absolvierte. Stölln bzw. der Gollenberg gelten aus diesem Grund als wahrscheinlich ältester Flugplatz der Welt. Ein Superlativ, an den nur noch die im Jahr 1989 erfolgte spektakuläre Landung einer IL 62 (DDR-Passagierflugzeug, benannt nach der Frau Otto Lilienthals „Lady Agnes“) auf einer 800 Meter langen Wiesenpiste herankommt. Das Flugzeug steht im BUGA-Fliegerpark und ist BUGA-Ausstellungskulisse. Zur Landung der „Lady Agnes“ siehe hier.

Ausstellung zu Leben & Wirken Otto Lilienthals wird gut angenommen

 

Kathleen Brückner, Ute Behrendt und Horst Schwenzer vom Otto-Lilienthal-Verein Stölln e.V. sind diejenigen, die das im Lilienthal-Centrum in Stölln zur BUGA-Zeit unter der Federführung des BUGA-Zweckverbandes betreuen. Sie freuen sich über die vielen zusätzlichen Besucher. „Die Stimmung ist richtig gut. Viele Gäste sind begeistert von der Ausstellung und auch vom Ort Stölln selbst“, sagt Ute Behrendt. Sie zitiert aus dem Gästebuch des LCS, das sich stetig füllt: „…interessanter Film und Geschichte, so einfach und doch ganz reflektiert. Vielen Dank. Grüße aus Brüssel”. Oder: „Stölln ist wunderbar und hat durch die BUGA unheimlich gewonnen. Das ist ein guter Blick in die Zukunft”.

Fünf Mal mehr Besucher durch BUGA

Derzeit werden vier Mal mehr Flyer des im Lilienthal-Centrum in Stölln vor Ort verteilt als vor der BUGA. Ein gutes Zeichen, denn der eine oder andere BUGA-Gast wird in den kommenden Jahren sicherlich wiederkehren wollen und da ist es gut ein Stück Papier in der Hand zu haben. Zum Museum gehört auch ein gemütliches Cafe mit Außenterrasse, in dem der gute Stöllner Landkuchen genossen werden kann.

Das Lilienthal-Centrum in Stölln

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten an der „Alten Brennerei“ in Stölln und deren Erweiterung um einen Neubau ist das Lilienthal-Centrum seit April 2011 für Besucher geöffnet. Nahe der Stelle von Otto Lilienthals tödlichem Absturz im Jahr 1896 hält es die Erinnerung an den ersten Flieger lebendig und zeichnet ein konturiertes Bild seiner Persönlichkeit. Es bietet die Möglichkeit, Technik- und Kulturgeschichte an ihrer historischen Stätte zu begreifen. Eine Dauerausstellung im Erdgeschoss des Gebäudes erläutert Lilienthals Leistungen auf dem Feld der Fliegerei. Sie geht seinem gesellschaftlichen Engagement im industrialisierten Preußen nach und widmet sich seinem jüngeren Bruder Gustav Lilienthal, dem Mitstreiter bei der Erfindung des Menschenflugs. Das Lilienthal-Centrum ist Begegnungsstätte und kultureller Knotenpunkt in der Havelregion – ein Ort der Information und Inspiration, der die Freude an der schöpferischen Neugier vermittelt, wie sie Lilienthal vorgelebt hat. Das Centrum steht auch für Sonderveranstaltungen und Konferenzen zur Verfügung.

Info

  • Lilienthal-Centrum Stölln
    Otto-Lilienthal-Str. 50
    14728 Gollenberg/OT Stölln
    Tel.: 033875 – 906 90
    info@lilienthal-centrum.de
    www.lilienthal-centrum.de
    Öffnungszeiten:
    März Sa/So: 11.00 bis 16.00 h
    April – Oktober: Di – So: 10.00 bis 17.00 h
    November – Februar So: 11.00 bis 16.00 h

Otto-Lilienthal-Fest

Zu Ehren des wohl bekanntesten deutschen Luftfahrtpioniers findet am Wochenende 08./09.08.2015 das Otto-Lilienthal-Fest statt.

Aufgepasst bei Schlüsseldienst-Abzocke

Geschrieben am 29. 07. 2015 von Dieter Weirauch

Aktuell bereichert sich der Schlüsseldienst Strauss-Security an hilflosen Brandenburgern, deren Tür ins Schloss gefallen ist. Betroffene mussten über 400 Euro für eine simple Türöffnung bezahlen und wurden darüber hinaus bedrängt, das Geld direkt vor Ort zu bezahlen.

Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) warnt eindringlich vor diesem bundesweit agierenden Anbieter: „Wer Zweifel an der Richtigkeit der Schlüsseldienst-Rechnung hat, sollte möglichst nicht vor Ort bezahlen und die Rechnung zunächst von der Verbraucherzentrale prüfen lassen.“

Schlüsseldienst sitzt nicht vor Ort

„Strauss-Security steht unter ´AAA Strauss-Security` im Örtlichen Telefonbuch. Somit wird die Firma ganz oben gelistet. Außerdem müssen Verbraucher natürlich davon ausgehen, die Firma sei ortsansässig“, berichtet Andreas Baumgart von der VZB. „Das ist aber nicht der Fall. Daher berechnete die Firma anschließend Anfahrtspauschalen von 49 bis 59 Euro.“ Zum Vergleich: Die Verbraucherzentrale Brandenburg führte im August 2014 einen Marktcheck durch und ermittelte reguläre Preise. Ein Großteil der seriösen Firmen verlangte innerhalb des Ortes keine Fahrtkosten. Wurden sie dennoch berechnet, lagen sie zwischen 50 Cent und 1 Euro pro Kilometer.

Verbraucherzentrale warnt vor Strauss-Security

Damit Verbraucher nicht auf Betrüger hereinfallen, die nur vorgaukeln, dass sie gleich in der Nachbarschaft sitzen, empfiehlt der Experte: „Verbraucher sollten einen echten örtlichen Schlüsseldienst recherchieren und sich die Nummer notieren, bevor der Notfall eintritt. Vielleicht findet sich auch ein Familienmitglied oder guter Nachbar, bei dem man einen Zweitschlüssel hinterlegen kann.“

Hohe Preise für simple Leistung

Hinzu kommen die überteuerten Preise der Strauss-Security: So mussten Brandenburger, die auf diesen Dienstleister hereinfielen, 199 Euro für eine simple Türöffnung bezahlen. Geschah das Unglück am Wochenende oder an einem Feiertag, fielen weitere 50 bis 100 Prozent Zuschläge an. „Bei seriösen Anbietern müssen Verbraucher für das Öffnen einer einfach zugefallenen Tür mit Preisen zwischen 25 und 60 Euro rechnen“, so Baumgart. Dazu kann gegebenenfalls ein Wochenend- oder Nachtzuschlag kommen.

Rechnung nicht vor Ort begleichen

Zudem bedrängt die Firma Betroffene, den gesamten Rechnungsbetrag in bar oder per EC-Karte sofort vor Ort zu bezahlen. „Das Geld sieht man nicht wieder“, warnt der Verbraucherschützer, vor allem weil die Strauss-Security unter der auf der Rechnung angegebenen Firmenadresse, Bergstraße 7 in Frankfurt (Oder), nicht existiert.

Um sich vor schwarzen Schafen in dieser Branche zu schützen, rät Andreas Baumgart: „Schon am Telefon sollte man nach dem Preis für Anfahrt und Türöffnung sowie nach anfallenden Zusatzkosten fragen. Sobald der Schlüsseldienst eintrifft, sollte nach Möglichkeit eine weitere Person dabei sein.“ Zweifelt man an der Richtigkeit der Rechnung, sollte man vor Ort möglichst nichts oder nur unter Vorbehalt einen kleinen Betrag bezahlen. „Verbraucher können die Rechnung auch in einer Beratungsstelle der Verbraucherzentrale unabhängig prüfen lassen”, ergänzt der Experte.

Individuellen Rat erhalten Betroffene

  • in den Verbraucherberatungsstellen, Terminvereinbarung unter 0331 / 98 22 999 5 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr) oder online unter vzb.de/termine,
  • am Beratungstelefon unter 09001 / 775 770 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr,
    1 €/min a. d. dt. Festnetz, Mobilfunk abweichend) sowie
  • per E-Mailberatung auf vzb.de/emailberatung
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Versteigerung von vier Gebäuden auf Potsdams Halbinsel Hermannswerder

Geschrieben am 27. 07. 2015 von Dieter Weirauch

Mehrere Gebäude auf der Halbinsel Hermannswerder werden versteigert. Das teilte die Deutsche Grundstücksauktionen AG Berlin heute mit.

vom 24. bis 26. September stehen vier denkmalgeschützte Gebäude, Bruttonutzfläche: 8298 Quadratmeter, zur Versteigerung.

Das Minfdestgebot beträgt 3,9 Milllionen Euro.

Ebenfalls versteigert werden soll ein Neubau aus dem Jahr 2002, Preis: 1,3 Mio. Euro.

Hermannswerder gehört zu den Nobelstandorten in Potsdam. Bislang waren in einigen der Gebäude Firmen des Biotechnologiecampus beheimatet. 2008 hatte dort die Blutegelfarm von Detlef Menzel ihren Sitz.

Eine Halbinsel mit großer Geschichte

In den Jahren 1891/1911 entstanden auf Hermannswerder die Gebäudekomplexe der Hoffbauerstiftung. Hermann Hoffbauer (1819-1884), Inhaber großer Handels- und Industriehäuser, stiftete Teile seines Vermögens für wohltätige Zwecke. Caritativ ist die Arbeit der Hoffbauer-Stiftung noch heute. Auf der Insel befinden sich u.a. ein evangelisches Gymnasium, das Inselhotel Potsdam sowie verschiedene caritative Einrichtungen..

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Viertes Festival dell’Arte im Hirschberger Tal der Schlösser

Geschrieben am 27. 07. 2015 von Dieter Weirauch

Wir fahren Mitte August ins Hirschberger Tal. Nach wie vor ein Geheimtipp ? Ich meine: Ja. Nur 70 bis 80 Kilometer von Görlitz aus entfernt. Und es gibt ein durchaus ankerkanntes hörens- und erlebenswertes Festival dort. Zum viertenmal bereits.

Viertes Festival dell’Arte im Hirschberger Tal der Schlösser

Die Auftritte des Jazzmusikers Stanisław Sojka und des Lewandowski Masters Quintet gehören zu den Höhepunkten beim vierten Festival dell’Arte im Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten.

Rund um die Stadt Jelenia Góra (Hirschberg) können Besucher vom 15. bis 23. August 2015 hochkarätige Ausstellungen, Konzerte sowie Theatervorstellungen und Lesungen erleben. Als einzigartige Kulisse dienen fürstliche Residenzen und Landschaftsparks.

„Mit dem Festival dell’Arte wollen wir an die großartige künstlerische Tradition der Romantik anknüpfen, die in der Umgebung von Hirschberg den Mythos vom Schlesischen Elysium schuf”, skizziert Piotr Napierała die Ursprungsidee des Festival dell’Arte. Napierała ist Vorsitzender der Fundacja Dolina Ogrodów i Pałaców (Stiftung Tal der Schlösser und Gärten), die das Festival 2012 ins Leben rief.

 

Arkadien im Hirschberger Tal

„In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts suchte man hier im Hirschberger Tal nach dem verlorenen Paradies, nach einem Arkadien, einer idealen Landschaft”, so der Unternehmer und Schlosskenner weiter.

Die Schlösser und Gärten waren damals ein Zentrum des kulturellen Lebens in Preußen und Europa, verbunden mit den Namen bekannter Architekten und Künstler wie Karl-Friedrich Schinkel oder Caspar David Friedrich.

Auch heute sei das Hirschberger Tal „mit seiner Geschichte, den Schlössern und Landschaftsparks ein idealer Ort, um die Begegnung des Menschen mit der Kunst zu zelebrieren”, betont Michał Maciaszczyk, künstlerischer Direktor des Festivals. Der Violinist und Dirigent spielte lange Zeit beim Wiener Kammerorchester und den Wiener Philharmonikern, kennt die großen Konzerthallen rund um den Globus und genießt doch immer wieder die inspirierende Naturlandschaft der Sudeten.

Sein Ziel ist es, dem Publikum im Rahmen des Festival dell’Arte eine Möglichkeit zu bieten, „Kunst ohne Pathos aber mit wahrer Freude und Ehrlichkeit zu bewundern.“ Dazu trägt er auch selbst bei, wenn er am 16. August in der Kirche von Mysłakowice (Erdmannsdorf) mit dem Kammerensemble Concertino aus Myślenice Werke klassischer Komponisten interpretiert.

Malerei, Glaskunst und Keramik

Musik ist eine der tragenden Säulen des Festivals. Gäste könnten aber auch Poesie in traditioneller und zeitgenössischer Ausführung erleben und sich an den Werken zeitgenössischer Künstler satt sehen, versichert Maciaszczyk.

So beginnt die Veranstaltungsreihe am 15. August gleich mit mehreren Vernissagen, die in den Schlössern von Wojanów (Schildau), Pakoszów (Wernersdorf), Karpniki (Fischbach), dem Vorwerk von Schloss Bukowiec (Buchwald) sowie im Theater von Jelenia Góra stattfinden. Zu sehen sind unter anderem Werke des 2004 verstorbenen Malers Jerzy Duda-Gracz, Glaskunst von Tomasz Urbanowicz, Keramikskulpturen von Anna Malicka-Zamorska und Katarzyna Kielan, Fotografien von Hanna Snijder und Tomasz Terlecki sowie Skulpturen von Michał Kubiak.

Berliner Philharmoniker auf Schloss Schildau

Ein Konzert des Ensembles Le Musiche im Schloss von Wojanów schließt den ersten Tag des Festivals ab. Die Musiker der Berliner Philharmoniker präsentieren Klavierquintette von Dmitri Schostakowitsch und César Franck.

Zu den musikalischen Höhepunkten zählen die Auftritte des bekannten polnischen Jazz-Solisten Stanisław Sojka und des Lewandowski Masters Quintets. Sojka wird am 22. August in der Kulturscheune in Buchwald auftreten. Das Lewandowski Masters Quintet präsentiert dem Publikum am 23. August mit „The fifth season“ seine jazzige Interpretation der Musik von Antonio Vivaldi. Als Kulisse dient der Kurpark im Hirschberger Stadtteil Cieplice Śląskie-Zdrój (Bad Warmbrunn).

Zum Abschluss des Festivals erweckt zeitgleich ein Konzert mit mittelalterlicher Musik die Wieża Książeca, den ehemaligen Fürstenturm von Siedlęcin (Boberröhsdorf), zu neuem Leben. Der gotische Wohnturm beherbergt sehr gut erhaltene Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert, die unter anderem die Ritter der Tafelrunde zeigen.

Jazz im Schlosshotel Fischbach

Auch die übrigen Konzertveranstaltungen versprechen, interessant zu werden. So präsentiert der Jazzpianist Janusz Skowron mit seiner Band am 18. August in Buchwald Musik des Filmkomponisten Krzesimir Dębski. Jazzig geht es auch einen Tag zuvor im Schlosshotel von Fischbach mit dem Marek Walarowski Trio zu. Ganz klassisch verspricht hingegen das Konzert „Miłość i życie kobiety“ (Frauenliebe und -leben) am 19. August auf Schloss Schildau zu werden. Sopranistin Michalina Bienkiewicz und Justyna Skoczek am Piano interpretieren den gleichnamigen Liederzyklus von Robert Schumann sowie Werke von Richard Strauss, Francis Poulenc und Claude Debussy. Dazu gibt es visuelle Installationen von Aleksandra Śnieżek.

Mit einem Klavierkonzert der japanischen Künstlerin Yoko Kikuchi wird am 22. August der vollständig mit Delfter Kacheln geschmückte Salon von Schloss Wernersdorf nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet.

Lesungen polnischer Autoren sowie Theateraufführungen

Das Programm des Festivals umfasst zudem verschiedene Lesungen polnischer Autoren sowie Theateraufführungen im Norwid-Theater in Jelenia Góra. So laden die Veranstalter am 20. August zum Treffen mit dem bekannten Dichter und Liedertexter Jacek Cygan in die Kulturscheune von Bukowiec ein. Im Anschluss findet ein großes Festessen statt, das von einem Konzert seiner Lieder in der Interpretation des Chansonniers Zbigniew Wodecki begleitet wird.

Auch Theaterliebhabern, die der polnischen Sprache nicht mächtig sind, sei ein Besuch der Veranstaltungen empfohlen. So ermöglichen diese einen intensiven Einblick in die polnische Bühnenkunst, die häufig auf minimalistische Inszenierungen und eine starke Bühnenpräsenz der Schauspieler setzt. So beispielsweise bei Anthony Shaffes „Mord mit kleinen Fehlern“ am 21. August. In den Hauptrollen sind Jan und Błażej Peszek zu sehen. Vater und Sohn gehören zu Polens beliebtesten Film- und Theaterdarstellern.

Informationen und Karten:

Die Mehrzahl der Veranstaltungen im Rahmen des Festival dell’Arte können kostenfrei besucht werden. Die beiden Theateraufführungen sowie das Festessen kosten hingegen zwischen 20 und 80 Złoty (5-20 Euro).

Das Hirschberger Tal erstreckt sich rund um Jelenia Góra, etwa eine Autostunde vom Grenzübergang Görlitz entfernt.

Infos zum Festival unter www.festivaldellarte.eu Besuchern bietet das Schlosshotel Wojanów spezielle Festival-Pakete für drei bis acht Tage Aufenthalt an, www.palac-wojanow.pl

Allgemeine Informationen über die Schlösserlandschaft bei Hirschberg unter www.talderschloesser.de. 

Hier auch Informationen zu den Schlössern Lomnitz und Stonsdorf im Hirschberger Tal.

 

Polen-Info:| Polnisches Fremdenverkehrsamt, Hohenzollerndamm 151
14199 Berlin, Telefon: 030 / 210 09 20, Öffnungszeiten: Mo-Fr., 9.00-16.00 Uhr
Internet: | www.polen.travel.

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Premiere des Musicals „Odysseus fährt irr“

Geschrieben am 24. 07. 2015 von Dieter Weirauch

Fast ausverkauft ist die Premiere des Musicals „Odysseus fährt irr“  heute Abend in Wustrau am Ruppiner See. Kein Wunder bei dem Superwetter.

Das Open-Air-Festival, seit Jahren von Marten Sand und Gesine Ringel, mit zahlreichen Künstlern vorbereitet, ist eines der zahlreichen kulturellen Sommer-Höhepunkte im Land Brandenburg.

Beim diesjährigen Seefestival wird auf der Seebühne des Ruppiner Sees das Comedy-Musical „Odysseus fährt irr“ frei nach dem altgriechischen Schriftsteller Homer aufgeführt.

Neun Darstellerinnen und Darsteller übernehmen sämtliche Rollen. Neben den Musicalsongs gibt es auch Zirkusnummern, Puppentheater und Sportreportagen.

Der Text ist von Daniel Große Boymann, die Musik von Alexander Kuchinka.

Kurzweilige Unterhaltung und künstlerischer Genuss

Selbst Brandenburgs Kulturstaatssekretär Martin Gorholt ist voll des Lobes: „Das Seefestival Wustrau schafft mit seiner einzigartigen schwimmenden Bühne nicht nur eine perfekte Symbiose zwischen Natur und Kultur – es bietet mit Leidenschaft, inspirierender Musik, hochtalentierten Künstlerinnen und Künstlern eine einmalige Kombination von kurzweiliger Unterhaltung und künstlerischem Genuss. Damit reiht sich das Festival ein in die vielen kulturellen Sommer-Höhepunkte im Land und belegt eindrucksvoll, dass es auch jenseits der großen Städte attraktive und ungewöhnliche künstlerische Aktivitäten gibt, die es zu erkunden lohnt. Das bereichert nicht nur das kulturelle Leben auf dem Land, sondern fördert auch den Kulturtourismus.“

Insgesamt finden zehn Aufführungen zwischen dem 24. Juli und dem 22. August 2015 statt. Das Seefestival Wustrau wurde erstmals 2005 als Sommertheater auf die Bühne gebracht, organisiert wird es vom Verein Seefestival-Wustrau-Altfriesack. Das Land fördert das Festival in diesem Jahr mit 20.000 Euro.

Weitere Informationen: www.seefestival.com

Weitere Aufführungen und Karten

Samstag, den 25.Juli 2015- 20.30 Uhr

Freitag, den 31. Juli 2015- 20.30 Uhr

Samstag, den 1.August 2015 -20.30 Uhr

Freitag, den 7.August 2015 – 20.30 Uhr

Samstag den 8.August 2015 – 20.30 Uhr

Freitag, den 14.August 2015 – 20.30 Uhr

Samstag, den 15.August 2015 – 20.30 Uhr

Freitag, den 21.August 2015 – 20.30 Uhr

Samstag, den 22.August 2015 – 20.30 Uhr

Anreise und Tickets

Ticketpreise zwischen 12 bis 27 Euro unter www.seefestival.com, Tel: 033925/ 90191 oder in jeder Vorverkaufskasse von CTS- Eventim.

Zietenschlosshof Wustrau am Ruppiner See

Hier Infos zu Wustrau, einem der Sehnsuchtsorte im Land Brandenburg.

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Kakteen auf der BUGA in Stölln

Geschrieben am 22. 07. 2015 von Dieter Weirauch

 

Ausdauer liegt im Charakter von Kakteen. Pflegeleichtigkeit sowie. Wie geschaffen für eine Gartenschau, bei der es gilt alle klimatischen Raffinessen des Wetters auszuhalten.

Auf der BUGA finden sich am Standort Stölln im Havelland Kakteen. Nicht auf dem „multibiodiversitätsoptimalen“ Trockenrasen, der so typisch für den BUGA-Fliegerpark in Stölln ist, sondern gleich daneben am „Airport“-Gebäude in der Nähe des Flugzeugs LADY AGNES im Fliegerpark. (mehr …)

Journalisten besichtigen am 21.07.2015 in Potsdam (Brandenburg) den wiederöffneten Grottensaal im Neuen Palais nach seiner umfassenden Restaurierung. Preußenkönig Friedrich II. (1712-1786) ließ das Neue Palais im Park von Sanssouci als Prachtschloss und als Symbol seiner Macht nach dem Siebenjährigen Krieg 1766 errichten. Foto: Bernd Settnik/dpa

Bei der Hitze in den kühlen Grottensaal

Geschrieben am 21. 07. 2015 von Dieter Weirauch

Fotos: PA/dpa

Eine Augenweide ist der Grottensaal im Neuen Palais im Park von Sanssouci.

Die Decke sowie die Wände des rund 600 Quadratmeter großen Saals sind mit rund 24.000 Mineralen, Gesteinen, Erzen, Edelsteinen, Fossilien, Naturalien, Muscheln, Schnecken und Hüttenschlacken bestückt.

Preußenkönig Friedrich II. (1712-1786) hatte das Neue Palais im Park Sanssouci als Ausdruck seiner Macht nach dem Siebenjährigen Krieg 1766 errichten lassen. Während der vergangenen Jahre wurden Mängel in dem Grottensaal beseitigt, die bereits zur Bauzeit im 18. Jahrhundert entstanden waren.

Damit ist einer der beiden zentralen Festsäle des Hauses wieder in den Rundgang durch das Gästeschloss Friedrichs des Großen (1712–1786) integriert und für die Potsdamer und ihre Gäste zugänglich.

Die Wiedereröffnung des Marmorsaals im Obergeschoss, dessen Sanierung ebenfalls 2013 begann, soll 2016 erfolgen. (mehr …)

Architekturdarstellung im Auftrag von Tropical Island Holding GmbH, Krausnick Groß Wasserburg

Planschen bei Tropical Islands

Geschrieben am 20. 07. 2015 von Dieter Weirauch

Wer hätte daran vor zehn Jahren dran gedacht. Tropical Islands, einer der größten Freizeitparks, erhält einen Außenbereich. An der der Südseite der Tropical Islands Halle entsteht auf über 35.000 Quadratmetern der neue Außenbereich. Hier werden den Gästen verschiedene Wasserattraktionen mit einer Gesamtoberfläche von 1.350 Quadratmetern, ein großer Bereich zum Sonnenbaden sowie zahlreiche Einrichtungen für sportliche Aktivitäten und Gastronomie zur Verfügung stehen. Eine besondere Attraktion wird Deutschlands längster Wild-Water-River, der Strömungskanal erstreckt sich über 250 Meter.  (mehr …)

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BUGA mit Besucherminus ?

Geschrieben am 16. 07. 2015 von Dieter Weirauch

Allen Unkenrufen zum Trotz: die BUGA in der Havelregion ist sehens- und erlebenswert. Heute sollte eigentlich Halbzeit gefeiert werden. Mit 750.000 Gästen wurde gerechnet, es kamen bis jetzt 650.000. Also 100.000 weniger. Ein Minus im BUGA-Haushalt jetzt schon ist absehbar.

Von Anfang an verworren war die Ticketgestaltung. Nun soll gegengesteuert werden.

Ab dem morgigen Freitag gibt es eine neue 12-Euro-Karte, mit der ein Standort einmalig besucht werden kann. Vorgesehen ist nun auch eine Marketing-Offensive, mit der vor allem im Berliner Raum für das neue Mini-Ticket geworben wird.

Warum kamen zu wenige Gäste?

Am Konzept habe man nichts falsch gemacht, BUGA an fünf Standorten ist einzigartig, so die Veranstalter heute.

Als Ursache für das bisherige Minus sehen sie u.a.:

+das schwere Unwetter, nach dem das Rathenower BUGA-Gelände eine Woche lang geschlossen bleiben musste.

+ der Bahnstreik

+ die Hitzeperiode, bei der Temperaturen von über 30 Grad herrschten,

 

Hier weitere Infos.

Alles  über die Buga gibt es auf der Homepage der BUGA GmbH.

Feuerwerkersinfonie

Geschrieben am 15. 07. 2015 von Dieter Weirauch

An diesem Wochenende ist es wieder soweit so weit: Auf dem Gelände des Volkspark Potsdam (früheres BUGA-Gelände) steigt die 14. Potsdamer Feuerwerkersinfonie.

Am 17. und 18. Juli werden insgesamt vier Feuerwerker-Teams aus Polen, den Niederlanden, Österreich und Deutschland mit ihren Aufführungen in den Wettstreit um die Gunst des Publikums treten und wieder viele Pyro-Fans mit ihren opulenten Shows begeistern.  (mehr …)