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Sanierung des Filmmuseums Potsdam abgeschlossen

Filmmuseum Potsdam öffnet am 25. Oktober

Geschrieben am 24. 07. 2014 von Dieter Weirauch

Foto: PA

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) hat die Sanierungsarbeiten im ehemaligen Marstall des Potsdamer Stadtschlosses abgeschlossen und übergibt das Haus der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF wieder zur Nutzung als Filmmuseum. Im Zuge der im März 2013 begonnenen Baumaßnahme wurden massive Defizite im Bereich des Brandschutzes behoben.

Die Wiedereröffnung ist für den 25.10. vorgesehen.

  • Zum 1. Oktober wird die promovierte Filmwissenschaftlerin Ursula von Keitz neue Direktorin des Filmmuseums und Nachfolgerin von Bärbel Dalichow, die 2013 in Vorruhestand ging.
  • Ursula von Keitz startet zugleich als Professorin für „Filmforschung und Filmbildung im Museum“ an der Filmuni Babelsberg . Zuletzt war sie Professorin für Medienwissenschaft (Schwerpunkt Filmästhetik) an der Uni Konstanz, lehrte an der Universität Bonn und war Vize-Chefin des Deutschen Filminstituts Frankfurt/Main.
  • Seit 2011 gehört das Filmmuseum als Institut zur Filmhochschule „Konrad Wolf“, die kürzlich in Deutschlands erste Filmuni umgewandelt wurde.

Umfangreiche Sanierung

Zur aufwendigen Sanierung gehörten die Herstellung neuer Brandabschnitte mit normgerechten Brandwänden sowie die Erneuerung bzw. Ergänzung sicherheitstechnischer Einrichtungen wie Brandmeldeanlage, Sicherheitsbeleuchtung, Blitzschutz- und Entrauchungsanlagen. Durch die notwendige Schließung der Deckenöffnung im Museumsbereich konnte zudem die Ausstellungsfläche des Filmmuseums erweitert werden.

Die textile Wandverkleidung im Kinosaal des Filmmuseums wurde aufgrund von Brandschutzauflagen durch schwer entflammbare Materialien ersetzt, während die hölzernen Wandpaneele einen Brandschutzanstrich erhielten. Weitere Maßnahmen waren die Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage und die Verbesserung der Wärmedämmung in Anpassung an die aktuelle Energieeinsparverordnung. Zudem wurde das undichte Glasdach über dem Foyer instandgesetzt.

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg übergibt den ehemaligen Marstall wieder zur Nutzung als Filmmuseum

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Störche werden flügge

Geschrieben am 20. 07. 2014 von Dieter Weirauch

Am 17. März kamen die Störche im Potsdamer Ortsteil Marquardt an, nun sind bereits die Jungstörche auf dem Strommasten am Lavendelhof flügge und machen wie verrückt die ersten Flugversuche.

Mitte August werden sie uns verlassen.

Tipp. Wer die beiden Jungstörche bei ihrem Treiben zuschauen möchte (derzeit füttert die Mutter sie noch), der kann das ganz gut vom Stehtisch des Alten Kruges aus.

Infos gibt es auch auf der Facebookseite von  Michael und Christian Schulze,  den Wirten des “Alten Krug”, und von Lavendelhof-Chefin Ramona Kleber auf ihrer Facebookseite.

 

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Radfazz – Fahrräder im Auto

Geschrieben am 20. 07. 2014 von Dieter Weirauch

 

Zufällig entdeckte ich beim Surfen im Internet eine preiswerte und vorteilhafte Lösung: Radfazz.

Die Rücksitze des Wagens werden heruntergeklappt. Auf die Rückenlehne kommt ein Alu-Träger von Radfazz, darauf ein Gabelhalter für die Fahrradgabel oder die Steckachse. Befestigt wird die Aluschiene in der Arretierung der Rückenlehne, völlig unkompliziert. Das Prinzip beschreibt der Erfinder und Maschinenbauingenieur Günter Swassek auf seiner Homepage.

Nun die Fahrräder ins Auto. Das Vorderrad hat Platz neben oder vor dem Hinterrad.

Genug Raum für Gepäck bleibt auch. Zwei Fahrräder, aber auch drei passen in dem Astra Combi, Baujahr 2012.

Vorteile von Radfazz

Die Vorteile überwiegen: die Fahrräder sind geschützt vor Diebstahl, vor Vandalismus, vor Nässe, vor Schmutz. Meinem geplagten Kreuz mute ich nicht das umständliche Hinaufwuchten auf die Dachträger zu.

Und: der zusätzliche Kraftstoffverbrauch ist im Gegensatz zum Dachaufbau- oder Heckträger minimal.

Hatte ich beim Fahren mit dem Heckträger bei 120 Stundenkilometer immer ein mulmiges Gefühl, „ob denn noch die Fahrräder hinten dran sind“, so bin ich mit dem Radfazz-System nun die Sorge los.

Nicht zu vergessen: Mit dem Aufbau- oder auch Heckträger musste ich bei Einfahrten, vor allem in Tiefgaragen, bislang jonglieren, ob das Auto durchpasst. Das Problem gibt es jetzt nicht mehr. Bei Radfazz ändern sich ja die Außenmaße des Fahrzeugs nicht. Ideal, dieses System.

Radfazz für fast alle Fahrzeuge

Wie Günter Swassek von Radfazz mir sagte, ist das einfache Befestigungssystem für fast alle Fahrzeugtypen erhältlich. Ob VW Sharan, Renault Espace, VW Touran, Peugeot 307 SW, Renault Scenic oder VW Caddy Live, Radfazz passt auch für fast alle gängigen SUV`s.

Ausgereifte Technik

Die Technik ist ausgereift und der Service hilfsbereit. Mit dem Baukastensystem kann man unkompliziert Teile dazu kaufen, ob Spanngurt oder zusätzliche Befestigungen für die fahrradgabel oder steckachse.

Und sparen kann ich auch. Für unsere zwei Fahrräder habe ich mit Porto knapp 180 Euro bezahlt. Eine Anhängerkupplung für den Heckträger hätte 1500 Euro gekostet, der Heckträger dazu rund 400.

Es lohnt  also, zu schauen. Viele Autohändler, die ich nach einem Innenraum-Befestigungssystem für Fahrräder fragte, winkten ab. Übereinstimmend wurde gesagt: „Kennen wir nicht, gibt es nicht.“ Dafür wurden mir immer wieder teure Heckträgersystem angeboten.

Mein Fazit: einmal Radfazz, immer Radfazz.

Eine gute Beschreibung, wie einfach sich das Trägersystem montieren lässt, gibt es in diesem Video bei Youtube. Übrigens ist das Radfazz-Trägersystem auch für Wohnmobile erhältlich.

Hier die Adresse von Radfazz

Firma: RadFazz
Inhaber: Günter Swassek
Firmensitz: Chiemgaustraße 14
83349 Palling
Telefon: (0049)-08629-1675
Fax: (0049)-08629-1728
E-Mail: info@radfazz.de

 

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“Dolci e Gelati” in Werder

Geschrieben am 17. 07. 2014 von Dieter Weirauch

Eines der besten Eiscafés Brandenburgs steht unserer  Meinung nach in Werder/Havel.

Das Team um Mario Farruggio und seine Frau Annamaria überzeugen seit 2008 mit wöchentlich neuen Eiskreationen und einem immer freundlichen Service.

Heute überraschten zehn neue Eissorten in der Auslage. Wir probierten Schoko-Chilli und Erdbeere. Der Gaumen freute sich. Lecker.

Aber nicht nur das leckere Eis überzeugte, auch der super Service ist einzigartig. Übrigens gibt es auch laktosefreies Eis, so Mario. Alle Fruchtsorten und Sonntags gehört die Bitterschokolade dazu.

 Neben Tochter Maria und Sohn Carmelo gehören auch der Eismann Carmelo Spadaro und weitere Helfer zum Team.

„Wir wollen Italien in Werder sein“, so die Botschaft von Mario Farruggio. Bella Italia in Werder, dieser seit 1900 nicht nur wegen des jährlichen Baumblütenfestes zu den Lieblingszielen der Berliner gehörenden, immer attraktiver werdenden Kleinstadt  in der Nähe von Potsdam.

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Neuer Reiseführer Potsdam

Geschrieben am 12. 07. 2014 von Dieter Weirauch

Ein empfehlenswerter neuer Potsdam-Stadtführer.  Auf knapp 100 Seiten stellt Ulrike Wiebrecht in der von ihr geschätzten soliden Art und Weise Potsdam vor.

Im soeben vom Potsdamer Vista Point Verlag herausgegebenen Reiseführer POTSDAM (Go Vista-Reiseführer Reihe).

Potsdam ist ein einzigartiges Ensemble an Gärten, Schlössern und viel, viel Wasser. Besonders Friedrich der Große hat Potsdam mit Schloss Sanssouci nachhaltig geprägt. Aber auch viele Herrscher vor und nach ihm haben Spuren hinterlassen: das Holländische Viertel etwa, Schloss Cecilienhof oder das Marmorpalais im Neuen Garten. Das Schloss ziert auch den Coverumschlag des handlichen Führers. Neu hinzugekommen ist das wiederaufgebaute Stadtschloss, in das im Januar 2014 der brandenburgische Landtag Einzug gehalten hat.

Top 10 und Lieblingsplätze der Autorin

Ohne zu viel zu verraten, Ulrike Wiebrecht führt uns zu den angesagtesten Kneipen, Bars und Geschäften.  Das empfehlenswerte Buch hält viele, viele Tipps bereit, die wieder zu einem Besuch in Potsdam anregen. Geschäfte, wie das “Maline” in der Jägerstraße oder “Stauraum” werden erwähnt. Da möchte ich das originelle Freudenhaus (Schenken und Staunen) in der Lindenstraße auch noch hinzufügen. Bedauerlich leider, das die neuen Ortsteile (seit 10 Jahren gehören sie zu Potsdam) nicht erwähnt werden. Dort gibt es eine Menge zu sehen. Weder die Adlon- oder Siemens-Villen in Neufahrland, weder das einstige Kempinski-Schloss im Lenne´ark von Marquardt  oder das sehr seltene Kupferhaus in Marquardt. Auch das Nobelhotel von Ina Sonntag in Kartzow fehlt, wie auch das Schloss Gut Golm am Zernsee. Schade.

Der Service ist ausgezeichnet: Reisepraktische Tipps von A bis Z, Karte: Ausfaltbare Karte mit Register

Alle Texte, Adressen und Bilder des gedruckten Reiseführers sind auch im mobilen Reiseführer enthalten – und mehr! Alle Adressen werden in der integrierten Karte angezeigt. Webseiten und Telefonnummern sind mit einem Klick aufrufbar. Integrierte Routenfunktion und praktische Umkreisanzeige von Highlights.

Ulrike Wiebrecht: Potsdam, 96 Seiten, 7,95 Euro, go Vista Reiseführer, im Vista Point Verlag Potsdam

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Bahnübergang “flog” durch die Luft

Geschrieben am 21. 06. 2014 von Dieter Weirauch

Präzisionsarbeit leisteten Mitarbeiter der Deutschen Bahn sowie von der Berliner Spezialfirma Mobi-Hub am Samstagmittag. Gegen 14 uhr wurde die marode Fußgängerbrücke am Bahnhof Potsdam-Marquardt buchstäblich an den Kranhaken  genommen und in 15 Meter  um 30 Meter versetzt. Sie landete in einer Art Trockendock. Dort wird das aus den 80er Jahren stammende Ungetüm entrostet und farblich gegen weitere Korrosion geschützt.

Donnerstagmittag soll der Bahnübergang wieder komplett sein. Ab 27.6. rollen dann voraussichtlich  die Züge.

Spurrille für Fahrräder

Gleichzeit erhält der Bahnübergang eine Spurrille für Fahrräder. Damit soll dem regelmäßigen Hinübertragen der Fahrräder über die Gleise entgegengewirkt werden. In dem infrastrukturell unterentwickelten Stadtteil der Landeshauptstadt Potsdam gibt es seit Jahren vehement die Forderung nach Erleichterungen für den Transport von Fahrrädern und Kinderwagen. Um von Gleis A nach Gleis B zu kommen ist der sogenannte Galgen zwingend erforderlich.

“Das ist nur der erste Schritt zur Lösung des Problems. Für Kinderwagen wird weiterhin nichts getan”, so die Meinung von Dipl.-Ing. Josef Grütter. Grütter fühlt sich  als Chef der Bürgerinitiative für die Herausverlegung der 110KV-Hochspannungsleitung auch für anderen Sorgen und Nöte der Einwohner zuständig.  Zusammen mit Peter Roggenbuck, stellvertretender Ortsvorsteher, beobachtete er die präzise Aktion. Gefordert werde weiterhin eine Untertunnelung oder ein Übergang mit Fahrstuhl, wie unlängst im benachbarten Wustermark erfolgt.

Erst am Donnerstag hatte Ramona Kleber, die neue Ortsvorsteherin von Marquardt (auch Betreiberin des Lavendelhofes), in den PNN eine Verbesserung der Bahn- und Busanbindung für Marquardt gefordert. Ein guter Einstieg in ihr Amt, wie ich meine. Denn nicht nur Verspätungen nehmen zu, auch die abendlichen Verbindungen wurden und werden weiter ausgedünnt.

Was wird mit Conwentz Grab ?

Geschrieben am 17. 06. 2014 von Dieter Weirauch

conwentzdsc01085Foto: Förderverein

Auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof soll die Grabstelle für Hugo Conwentz den Status der Ehrengrabstelle des Landes Berlin verlieren. Hugo Conwentz gilt als eine Ikone des staatlichen Naturschutzes. Als Begründung werden Kostengründe angeführt. Zudem überprüfe Berlin alle 20 Jahre, ob die Person noch im öffentlichen Interesse steht.

Er zählt zu den Begründern des Naturschutzgedankens und gilt als ein Mitbegründer des ehrenamtlichen Naturschutzes. Seine 1904 erschienene Denkschrift „Die Gefährdung der Naturdenkmäler und Vorschläge zu ihrer Erhaltung“ gilt als Geburtsurkunde des Naturschutzes in Deutschland. Er war von 1906 bis 1922 erster Leiter der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen. So gilt 1906 auch als das Geburtsjahr des amtlichen Naturschutzes in Deutschland. (mehr …)

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Brandenburgische Landesausstellung

Geschrieben am 16. 06. 2014 von Dieter Weirauch

Wir waren da. Über die Vorbereitungen hatte ich desöfteren hier berichtet. Sagte mir noch letzte Woche ein Berliner: “Doberlug Was ?, So wird er beim Besuch begeistert sein. Unser erstes Fazit: eine tolle Ausstellung, die einzelne Kapitel der Beziehugn zwischen Preußen und Sachsen vorstellt. Hauptausstellungsstück ist natürlich das fabelhaft restaurierte Schloss. Eine vielzahl der Exponate stammt aus Potsdam. Und aus Sachsen.

Bis zum 2. November wird nun die Erste Brandenburgische Landesausstellung in sieben Szenen anlässlich des 200. Jubiläums des Wiener Kongresses 200 Jahre preußisch-sächsische Nachbarschaftsgeschichte erzählen.

Infos:

Die Schau im Schloss Doberlug ist dienstags bis freitags jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 10.00 bis 19.00 Uhr. Onlinetickets (Zeitfenstertickets für die Landesausstellung sowie Tickets für das umfangreiche Vermittlungsprogramm, von den Überblicks- und Themenführungen bis hin zu speziellen Angeboten für Kinder und Familien) unter www.brandenburgische-landesausstellung.de, Besucherservice: 035322 688 85 25, service@brandenburgische-landesausstellung.de

 

 

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Störche in Potsdam

Geschrieben am 09. 06. 2014 von Dieter Weirauch

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Pfingstmontag ist Mühlentag

Geschrieben am 06. 06. 2014 von Dieter Weirauch

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