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Totensonntag

Geschrieben am 23. 11. 2014 von Dieter Weirauch

Auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof entdeckt

Trauer hat eine Anlaufstelle: Seminar in der Potsdamer Heinrich-Heine-Klinik ist erste Hilfe und gibt Orientierung für den Umgang mit Verlust

Potsdam, 18. November 2014 – Der Tod eines geliebten Menschen wirft viele Menschen aus der Bahn. Hinterbliebene, Trauernde und Angehörige haben in der Heinrich-Heine-Klinik in Potsdam eine Anlaufstelle, wo sie bei schmerzhaftem Verlust Hilfe und Orientierung finden. Das Trauerseminar ist ein offenes, kostenloses Angebot, das jeden Freitag um 16:15 Uhr im Raum F415 in der Heinrich-Heine-Klinik in Potsdam – Neu Fahrland stattfindet.  

Jedes Jahr am Sonntag vor dem 1. Advent erinnert der Totensonntag an die Verstorbenen. An diesem „stillen Tag“ und dem „Tag des Gedenkens“ besuchen viele Menschen auf Friedhöfen die Grabstellen, die sie für diesen Anlass hergerichtet und geschmückt haben.
„Solche Erinnerungstage und -orte sind wie Trauerrituale, die vielen Hinterbliebenen helfen, sich dem Verstorbenen näher zu fühlen“, erklärt Dr. Johannes Kreissl, Trauerseminarleiter in der Dr. Ebel-Fachklinik in Potsdam, Zentrum für Psychosomatik und Psychotherapie.

Wohin mit der Trauer
Jeden Freitag kommen Menschen in sein Trauerseminar und suchen Hilfe, Begleitung oder Antworten auf Fragen. Der Psychotherapeut weiß, was vielen hilft. Er nimmt den Trauernden ihre Selbstzweifel, gibt Anregungen, erklärt ihnen, dass es keine Norm und keine festgeschriebene Dauer für Trauer gebe. Jeder Trauernde gehe anders mit dem Verlust eines geliebten, nahestehenden Menschen um. Nicht selten hört er Worte wie „ich habe den Boden unter den Füßen verloren“, „warum er, warum jetzt?“ „es tut so weh“. „Menschen, die trauern, verlieren oftmals sich selbst in dieser Phase. Sie haben keine Interessen mehr, sehen alles schwarz und verlieren manchmal sogar den Sinn ihrer eigenen Existenz. Es ist nicht leicht, dieser Spirale zu entfliehen“, erklärt Kreissl. Der erste Schritt sei, sich auf die Trauerarbeit einzulassen, Trauer zu leben, Gefühle wertzuschätzen, darüber zu sprechen und Tränen fließen zu lassen. Das ist es, was der Facharzt und Tiefenpsychotherapeut den Teilnehmern des Trauerseminars mit vielen Beispielen vermittelt. Er betont das Wort Achtsamkeit und wie wichtig die liebevolle Hinwendung zu sich selbst sei.

Dr. Johannes Kreissl spricht aus Erfahrung, denn fast täglich begleitet er sterbende und trauernde Menschen – meist ehrenamtlich. Seit mehr als 40 Jahren arbeitet er in der Potsdamer Heinrich-Heine-Klinik. Bis zu seiner Pensionierung war er dort als Oberarzt tätig. Heute leitet er das Trauerseminar, begleitet Menschen in Gruppen- und Einzelgesprächen. Außerdem leitet er den Chor der Klinik. Sein Leitsatz bei Kummer, Trauer und seelischen Schmerzen lautet: „Tränen, die wir nicht weinen, weinen unsere Organe.“, was bedeutet, dass seelische Probleme dem Körper schaden. Tränen seien ein Lebenszeichen unserer Seele, betont er auch im Trauerseminar.

Am Ende des Seminars verweist Kreissl auf das Trauer-Café des ambulanten Hospizdienstes Potsdam, mit deren Leiterin Heike Borchardt er eng vernetzt ist. Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat findet im Hospizdienst Potsdam von 17 bis 19 Uhr ein Gesprächskreis für Trauernde statt, der von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut wird.  www.hospizdienst-potsdam.de

Der Totensonntag wurde als „allgemeines Kirchenfest zu Erinnerung an die Verstorbenen 1816 von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen für die evangelische Kirche in den preußischen Gebieten bestimmt. Seit dem findet er jedes Jahr am Sonntag vor dem 1. Advent statt. In allen Bundesländern außer Hamburg ist der „stille Tag“ ein gesetzlicher Feiertag, für den bei Musikaufführungen in Gaststätten Einschränkungen gelten.

Die Heinrich-Heine-Klinik ist in der Region Berlin-Brandenburg das größte Zentrum für Psychosomatik und Psychotherapie. Sie gehört zur Unternehmensgruppe der Dr. Ebel Fachkliniken, neben sieben weiteren Kliniken deutschlandweit. Die Heinrich-Heine-Klinik behandelt psychosomatische Erkrankungen wie Depression, Trauma, Angststörung, Tinnitus, chronische Schmerzen, Burn-out und Posttraumatische Belastungsstörung.

Kontakt/Veranstaltungsort: Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co., Heinrich-Heine-Klinik KG, Am Stinthorn 42, 14476 Potsdam, Telefon: 033208 56-0, Telefax: 033208 56-650, E-Mail: info@heinrich-heine-klinik.de, www.heinrich-heine-klinik.de

Olympisches Dorf in Elstal

Olympisches Dorf Elstal ist nationales Projekt des Städtebaus

Geschrieben am 20. 11. 2014 von Dieter Weirauch

 

Foto: PA

Endlich passiert etwas am „Olympisches Dorf Elstal“. Das Denkmal wurde in das neue Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ aufgenommen. Die Gemeinde Wustermark erhält für die städtebauliche Entwicklung und touristische Erschließung des Standorts 2,6 Millionen Euro vom Bund.

Der von der Gemeinde Wustermark für das Olympische Dorf Elstal gestellte Antrag wurde vom Land Brandenburg unterstützt, so das Bauministerium des Landes heute. Für die städtebauliche Entwicklung und touristische Erschließung des ehemaligen, brachgefallenen olympischen Dorfs in Elstal von 1936 bei Berlin erhält die Gemeinde 2,6 Millionen Euro.

Bauministerin Kathrin Schneider: „Das Sportlerdorf der Olympischen Sommerspiele von 1936 ist in dieser Form in Deutschland und Europa einzigartig. Es steht seit 1993 unter Denkmalschutz. Dieses Gelände war über 50 Jahre ein verbotener Ort. Nach den Sportlern übernahm das Militär das Areal. Ich freue mich, dass es mit der Aufnahme in das neue Bundesprogramm gelingen kann, diesen bauhistorisch bedeutsamen Ort zu sichern und zu entwickeln. Es ist das einzige Brandenburger Projekt in diesem Programm.“

Die Region Wustermark/Elstal entwickelt sich rasant: nach dem Designer Outlet und dem Karls Erlebnishof, dem Sielmann-Park Döberitzer Heide nun auch das Olympische Dorf. Bleibt nur noch der alte Güterbahnhof Elstal. Auch dafür liegen Konzepte für eine touristische Nutzung vor.

Potsdamer Schlössernacht, Potsdam

Schlössernacht 2015

Geschrieben am 19. 11. 2014 von Dieter Weirauch

Foto: PA

Am 14. und 15.08.2015 laden die Arbeitsgemeinschaft Schlössernacht und die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten zum nunmehr 17.Mal zur Erlebniswelt der Potsdamer Schlössernacht in den wundervoll illuminierten Park Sanssouci ein.

Bereits zur vergangenen Schlössernacht hatte der Veranstalter interessante konzeptionelle Änderungen eingeführt und mit herausragenden Neuheiten aufgewartet. Darüber informiertre die ARGE Schlössernahct heute in einer Pressemitteilung.

“Diese Neuerungen, wie die geänderten Bühnenkonzeptionen, eine zweite Lichtinstallation an den Jubiläumsterrassen, die Verbesserung im Bereich des Besucher-Services und vieles mehr wurden äußerst positiv bewertet.” So steht es in der Mitteilung.

Der Vorverkauf zur Potsdamer Schlössernacht startet
am 22. November 2014 um 10:00 Uhr.

Die Tickets für diese Nacht im Park Sanssouci sind unter www.potsdamer-schloessernacht.de, www.reservix.de, www.eventim.de, über die Hotline 01806 / 570 000 und allen bekannten Vorverkaufskassen erhältlich.

Der Preis für die Eintrittskarte zur Potsdamer Schlössernacht kostet  46,20 € (inkl. Gebühren und Mwst.).

Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr haben freien Eintritt.

Erste Programminformationen wird es ab Februar 2015 geben, das ausführliche Programmheft ab April 2015.

Vorabendkonzert

Das Rotterdam Philharmonic Orchestra – eines der bekanntesten Orchester der Niederlande und beliebt durch seine energiegeladenen Auftritte

– gastiert am 14. August 2015 im Park Sanssouci.

Unter der Leitung von Gustavo Gimeno und mit der Solistin Harriet Krijgh (Violoncello) werden Werke von Tschaikowski und Rimski-Korsakow das Publikum sicherlich begeistern.
Das Konzert endet mit einem großen Musik-Feuerwerk. Im Anschluss haben die Gäste die Möglichkeit, im bereits illuminierten Park spazieren zu gehen und die einmalige Kulisse des Parks von Sanssouci in sehr exklusiver Atmosphäre zu genießen.
Die Eintrittskarten für das Vorabendkonzert sind unter www.potsdamer-schloessernacht.de, www.eventim.de, an allen Vorverkaufskassen und über 01806 / 570 000 (14 Cent/Min.) zum Preis von 57,20 € und 68,20 € (inkl. aller Gebühren und MwSt.) erhältlich.
Mit den Mitteln der Schlössernacht wird wieder ein Restaurierungsobjekt im Park Sanssouci gefördert.

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GESAMTSPERRUNG der Glienicker Brücke für Dreharbeiten von Steven Spielbergs Agenten-Thriller

Geschrieben am 18. 11. 2014 von Dieter Weirauch

Fotos: Weirauch und PA/dpa

Zum 1. Advent ist die Glienicker Brücke für den gesamten Verkehr gesperrt. Der Grund sind Dreharbeiten zum Agentenfilm „St. James Place” in der Regie von Steven Spielberg. Über die bevorsteheden Dreharbeiten schrieb Jana Haase in den heutigen PNN einen lesenwerten Aufmacher.

Gestern hatte  Studio Babelsberg dazu Details mitgeteilt. Demnach dürfen von Donnerstag, dem 27. November, ab 19 Uhr, bis Montag, den 1. Dezember, 14 Uhr, weder Autos  noch Busse, Radfahrer oder Fußgänger die Brücke nutzen.  Die traditionsreichen Babelsberger Studios  produzieren den Film „St. James Place“. Bereits letzte Woche wurde auf Schloss Marquardt am Rande der Landeshauptstadt gedreht. Steven Spielberg und Tom Hanks trugen sich danach in das Gästebuch von Schloss Marquardt ein, wie Mike Sprenger, der Schlosskastellan, auf der Homepage von Schloss Marquardt mitteilt.

Auch im polnischen Wroclaw (Breslau) finden Dreharbeiten zu dem Film statt.

Für die Filmszene auf der Glienicker Brücke werden die Kulissenbauer des Art Department Studio Babelsberg die Zufahrten auf die Brücke in Anlehnung an die historischen Begebenheiten der frühen 60er Jahre in einen ehemaligen Grenzübergangspunkt umdekorieren. An dem geschichtsträchtigen Ort werden Filmkulissen und Dekorationselemente aufgestellt, historische Fahrzeuge eingesetzt sowie Beleuchtungstechnik rund um die Glienicker Brücke aufgebaut. Bereits in Marquardt wurde  ein 311er  Wartburg Coupe vor das Schlossportal gefahren.

Der Agententhriller, so ist in der ausführlichen PNN-Reportage zu lesen, soll im Herbst 2015 in die Kinos kommen. .

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Eat & Style mit Honigtomaten

Geschrieben am 15. 11. 2014 von Dieter Weirauch

Fotos: D.Weirauch

Es ist eine Premiere, diese erste „Eat & Style“ in Berlin an diesem Wochenende. Nach erfolgreichen Messen in Hamburg, Stuttgart und Köln will sich die Messe, die ja mehr ein Event ist, auch in Berlin etablieren.

Premiere für Steffi Metz aus Potsdam

Und auch für die Potsdamer Kochkünstlerin Steffi Metz war es eine Premiere. Mit mehr als 20 Gästen kochte die resolute Köchin mehrmals auf der “Eat & Style”. Raffinierte Rezepte – sehr souverän. Sie ist eine Meisterin ihres Fachs. Sie verarbeitete u.a. Ziegenkäse, frisch und mild bis würzig-aromatisch.  Ein süßliches Apfelconfit passt hervorragend dazu rundete dieses Ziegenkäse-Rezept der Kochschule Steffi Metz Cooking ab.

 

In Potsdams Dortustraße betreibt sie erfolgreich die Steffi Metz Kochschule,

Auf der “Eat & Style” testete sie die Honigtomaten aus den Niederlanden. „Einfach köstlich,“ so das Urteil der Köchin.  Wir können sie am Sonntag ab 11.30 Uhr wieder im Miele-Küchenstudio erleben.

Historische Kartoffelsorten

Meine Entdeckung auf dem Event waren die mehr als 100 historischen Kartoffeln am Stand von Swen Gündel aus Reichenbach im Vogtland. Wieder eine Premiere:  ich  entdeckte die Kartoffel mit dem Namen „Reichskanzler“ aus dem Jahr 1885. Und Ullrich Gündel wußte toll darüber zu erzählen. Ja, wenn das kein Vorgriff auf den 200. Geburtstag von Otto von Bismarck im kommenden Jahr ist. Nur den Bismarckhering habe ich nicht gefunden – zumindest diesmal nicht.

Lohnenswert auch ein Besuch bei Jenny Peucelle von Andraschko Kaffeemanufaktur Berlin oder dem Dorfkrug mit der Sylter Salatfrische nicht auf Sylt, sondern in Neu Wulmstorf bei Hamburg zu Hause).

 Info: die Messe findet statt in „The Station“, Sonntag ab 11 Uhr

Luckenwalder Straße 4-6, Schöneberg, Sonntag 11-18 Uhr, Eintritt 12 Euro , Im internet: www.eat-and-style.de

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Neue Berliner Messe

Geschrieben am 14. 11. 2014 von Dieter Weirauch

 

 

Die Honigtomaten gibt es nun auch in Potsdam: Brandenburger Strasse und im Sterncenter.

Mehrmals hatte ich hier über die leckeren Honigtomaten geschrieben. Nun sind sie auch endlich wieder in Berlin zu erleben.

Und zwar auf der eat&STYLE vom 14. bis 16. November

in der STATION-Berlin (am Gleisdreieck).

Auf knapp 8.000 Quadratmetern lassen sich in der STATION-Berlin am Gleisdreieck drei Tage lang angesagte (inter)nationale Speisekulturen, aktuelle (Spitzen)Koch Trends und regionale Gaumenfreuden aus der deutschen Feinkostproduzenten-, Delikatessen- und Toprestaurant- Liga erleben.

Bei der Premiere an der Spree wird natürlich auch die Berlin- Brandenburger Manufakturen- und Foodmacher-Szene mit

handgemachten Produkten und saisonalen Genüssen im Fokus stehen.

 Genussprogramm mit Bier und Wein

Ebenfalls neu im dreitägigen Genussprogramm ist ein „Craft Beer Corner“-Bierspecial, bei dem innovative Braumanufakturen und kreative Edelbierproduzenten im Sparring mit professionellen Bier-Sommeliers ihre unter- und obergärigen Spezialitäten verköstigen lassen. Probierfreudige Feinschmecker, die statt Hopfen und Malz eher dem Rebsaft zugeneigt sind, kommen beim neuen wine&STYLE-Special, präsentiert vom Deutschen Weininstitut, auf ihre Kosten: Hier werden, flankiert von mehrfach täglichen Food&Wine-Pairing-Verköstigungen, die besten Jahrgangskreationen international prämierter deutscher Topwinzer von Ahr bis Zelle vorgestellt. Hier noch Infos zu den Honigtomaten von Antonia auf ihrem Blog.

 

Mit einem Veganfood-Special für Feinschmecker schlägt die

eat&STYLE in diesem Jahr erstmals auch eine kulinarische Brücke zum steigenden Kochtrend ohne tierische Zutaten: In der „veggie&STYLE“-Area, wo sich alles um die vegane Küche dreht, wird „Veganista“-Shootingstar Nicole Just auf einer Live-Bühne kochen, um ei- und milchfreie Herbstgenüsse aus ihrem erfolgreichen Vegan-Kochbuch vorzustellen.

 

Mit über 110.000 Besuchern bundesweit und mehr als 400 beteiligten Ausstellern, Partnern, Gastronomen und Foodkünstlern im vergangenen Jahr ist die eat&STYLE zu Deutschlands größter Gourmet-Tummelwiese für Hobbyköche, Feinschmecker, Delikatessenjäger und Foodies avanciert.

Öffnungszeiten eat&STYLE Berlin:

Freitag, 14. November 2014: von 14 bis 22 Uhr

Samstag, 15. November 2014: von 11 bis 19 Uhr

Sonntag, 16. November 2014: von 11 bis 18 Uhr

Adresse: STATION-Berlin, Luckenwalder Straße 4-6, 10963 Berlin

(U-Bahn Gleisdreieck)

Tagestickets: 15 Euro (VVK 12 €), ermäßigt 13 Euro (VVK 10 €)

www.eat-and-style.de/berlin

www.facebook.com/eat.and.style.foodfestival

www.eat-and-style.de/tickets

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Volkstrauertag

Geschrieben am 14. 11. 2014 von Dieter Weirauch

Anlässlich des Volkstrauertages findet

am Sonntag, den 16. November 2014 um 13.00 Uhr

eine Gedenkveranstaltung an der Kriegsopferanlage der deutschen Soldaten auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof statt.

Das Totengedenken veranstaltet der Förderverein seit vielen in Zusammenarbeit mit dem Reservistenverband Potsdam und der britischen Botschaft. Den feierlichen Rahmen bildet eine Gruppe von Dudelsack Spielern. Vertreter der Friedhofsverwaltung, der britischen Botschaft, der Kommune Stahnsdorf sowie des Reservistenverbandes setzen mit dem gemeinsamen Totengedenken ein Zeichen der Mahnung vor Krieg- und Gewaltherrschaft. Auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf sind 4000 Kriegsopfer beider Weltkriege bestattet.
Im Anschluss des Gedenkens können sich die Gäste dann einer Führung zu den Anlagen der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft anschließen. Information: www.suedwestkirchhof.de

Zeit: Sonntag, 16. November
13 Uhr Gedenken und Kranzniederlegung am deutschen Soldatenfriedhof mit anschließender Führung
Treffpunkt: Am Haupteingang in der Bahnhofstraße 2, 14532 Stahnsdorf
Informationen: www.suedwestkirchhof.de

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Häuser am Abend

Geschrieben am 14. 11. 2014 von Dieter Weirauch

Bildnachweis: Uwe Pfeifer, Häuser am Abend, 1972, Sammlung Jaeschke  ©VG Bild-Kunst, Bonn 2014

 

23.11.2014 | 14 Uhr
ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

durch die aktuelle Sonderausstellung “Stadt-Bild / Kunst-Raum”

Entwürfe der Stadt in Werken von Potsdamer und Ost-Berliner Künstlerinnen und Künstlern (1949-1990)
Anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls am 9. November 1989 präsentiert das Potsdam Museum – Forum für Kunst Geschichte eine breitangelegte Retrospektive von Stadtlandschaften Potsdamer und Ostberliner Künstlerinnen und Künstler aus den vier Jahrzehnten der DDR. Diese Ausstellung, die aus der Sammlung des Potsdam Museums heraus entwickelt und durch Leihgaben aus bekannten Museen und Privatsammlungen ergänzt wird, ermöglicht Einblicke in die thematische und stilistische Vielfalt der Kunst beider Städte. In der Ausstellung sind u. a. Werke von Stefan Plenkers, Uwe Pfeifer, Peter Rohn, Christian Heinze, Barbara Raetsch, Bernd Krenkel, Konrad Knebel, Johannes Heisig und Hubertus Giebe vertreten. Viele Arbeiten werden der Öffentlichkeit zum ersten Mal seit dem Mauerfall 1989 präsentiert und zeigen eigenwillige Blicke auf den Alltag und die Lebenswirklichkeit im Staatssozialismus.

Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam

www.potsdam.de/potsdam-museum
Bildnachweis: Uwe Pfeifer, Häuser am Abend, 1972, Sammlung Jaeschke  ©VG Bild-Kunst, Bonn 2014

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Alte Försterei wird versteigert

Geschrieben am 13. 11. 2014 von Dieter Weirauch

Das Antik Hotel Alte Försterei Kloster Zinna kommt am 29. November beim Auktionshaus Karhausen unter den Hammer. Das Mindestgebot für das Hotelin Kloster Zinna  im Fläming (zwischen  Luckenwalde und Jüterbog gelegen) beträgt laut dem Auktionskatalog 318.000 Euro.

Roland Frankfurth, der das Haus 1992 als kleine Gaststätte mit gehobener Gastronomie eröffnete und anschließend sanierte, hatte Ende Oktober den Hotelbetrieb einstellen müssen.

Die Versteigerung findet im Meistersaal am Potsdamer Platz in Berlin statt.,

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Der neue Gault Millau

Geschrieben am 11. 11. 2014 von Dieter Weirauch

v.l.n.re.: Oliver heilmeyer, Alexander Dressel, Frank Schreiber (Fotos: PA/dpa)

Michelinsternekoch Alexander Dressel auch im Gault Millau gewürdigt

Das ist Klasse. Der Gault Millau 2015 lobt Alexander Dressel, den Küchendirektor im  Restaurant Friedrich Wilhelm” im  Bayrischen Haus” am Rande von Potsdam. 17  von 20 Punkten erhielt Dressel deshalb im neuesten Gault Millau. Ein Punkt mehr als in 2015. Kaninchenrücken mit Trüffelpesto, Rotbarsch mit Chili-Krebsen und eine Rote-Bete-Kaltschale mit gebeizter Makrele lobten die Tester als “klassisch mediterrane Harmonie” und “Fest starker Aromen”.

 

Die Küche in Brandenburg ist vielfältig.  Aber es gibt keine Überraschungen. 13 Restaurants können sich wieder mit den begehrten Kochmützen schmücken.  e
Ebenfalls 16 von 20 möglichen Punkten erhält Frank Schreiber, Inhaber des Restaurants “Goldener Hahn” in Finsterwalde (Elbe-Elster),  in der Gourmet-Bibel Gault Millau. . Schreiber konnte mit einem Rehrücken mit Amarant, Rübchen, Mirabellen und “subtiler Tannenhonigsauce” überzeugen, Heilmeyer kredenzte hingegen eine mit Honig und Pfeffer gebeizte Entenbrust, die durch Pinienkernsauce und Paprikakonfitüre “reizvoll begleitet war”.

Oliver Heilmeyer und Carsten Rettschlag vorn

Auch andere märkische Koche waren erfolgreich. So Carmen Krüger von “Carmen Restaurant” in Eichwalde (minus einen Punkt) , und  Oliver Heilmeyer vom “17fuffzig” in Burg im Spreewald. Ebenfalls wieder dabei ist das “Juliette”  (Küchenchef Carsten Rettschlag) in Potsdams Jägerstraße. Speckers Landhaus in der Potsdamer Jägervorstadt fehlt es nach Meinung der Tester an Kontinuität, es erhielt 13 von 20 Punkten und eine Kochmütze.

Service oft mangelhaft

Das Problem der meisten Restaurants in Brandenburg auch hier, wenn die Tester schreiben: “…dass wir von einem Service, der uns Käse nahe bringen möchte, zu manchem Stück gerne noch mehr wüssten als die milchgebende Tierart.”

Weiter nach oben hat sichdas Kochzimmer in der Altstadt von Beelitz gekocht. Auf 15 Punkte verbesserte sich Patrick Schwatk und stieß damit in die Klasse vor, in der für den “Gault Millau” Kochen zur Kunst wird. Seine Küche mache um “das langsam lähmende Diktat des Regionalen einen Bogen”, sodass er “den köstliche duftenden Schweinebauch mit Litschis und Algensalar in eine Soja-Brühe legt.

Bollwerk 4 in Eisenhüttenstadt

Ebenfalls weiter beachtenswert:  die Speisekammer im Ferienhof “Spreewaldromantik” in Burg (Küchenchef ist Marco Giedow)   und das “Zimmer” in Petershagen-Eggersdorf (MOL). Erstaunlich die Leistung des Bollwerk 4 im Deutschen Haus in Eisenhüttenstadt (13 von 20 Punkten). 14 Punkte erlangte Holger Mootz in den nach Jahren wieder in den Gault Millau aufgenommenen “Märkischen Stuben” in Mittenwalde-Motzen (Dahme-Spreewald), einen der dienstältesten Gourmetrestaurants im Land Brandenburg, in dem es den Testern  “so gut wie noch nie schmeckte”.

Der Gourmetführer, den es  für 29,99 Euro im Buchhandel gibt, enthält auch noch einen Webzugang und eine App – sie umfasst sämtliche aktuellen Kritiken, Bestenlisten, News und Routenführungen zu den Restaurants.

 Nicht mehr dabei ist nach dem Weggang von Philipp Liebisch das “Sandak” in Senftenberg. Ebenso das Seehotel Grossräschen.  Ansonsten gibt es kaum Veränderungen gegenüber 2013/14. Fazit:  Brandenburg bleibt kulinarisch unterbelichtet.

Hier die  Bewertungen:

17 Punkte

“Friedrich Wilhelm” in Potsdam

16 Punkte

“17fuffzig” in Burg
“Goldener Hahn” in Finsterwalde

15 Punkte

“Kochzimmer” in Beelitz
“Speisenkammer” in Burg
“Juliette” in Potsdam
“Carmens Restaurant” in Eichwalde

14 Punkte

“Märkischen Stuben” in Mittenwalde-Motzen

13 Punkte

“Bollwerk” in Eisenhüttenstadt
“Die Orangerie” in Kremmen
“Klostermühle” in Madlitz
“Speckers Landhaus” in Potsdam
“Villa am See” in Bad Saarow

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