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Lokführerstreik ab Mittwoch

Geschrieben am 20. 04. 2015 von Dieter Weirauch

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat das Zugpersonal in den Eisenbahnverkehrsunternehmen der Deutschen Bahn erneut bundesweit zum Arbeitskampf aufgerufen.

Der Lokführerstreik beginnt am Mittwoch im Personenverkehr  um 2 Uhr und endet am Donnerstag (23. April 2015) um 21 Uhr.

Der Lokführerstreik im Personenverkehr dauert somit 43 Stunden.

Der Güterverkehr wird bereits vom 21. April um 15 Uhr bis zum 24. April 2015 Uhr um 9 Uhr bestreikt (66 Stunden). Hier die Pressemitteilung der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL).

Auch die S-Bahn ist betroffen

Vom Lokführerstreik betroffen ist auch die Berliner S-Bahn. Mit Verkehrseinschränkungen ist deshalb zu rechnen. Über konkrete Beeinträchtigungen informiert die S-Bahn unter www.s-bahn-berlin.de und bei Twitter: https://twitter.com/SBahnBerlin.

Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen der BVG sind von dem Streik nicht betroffen. Fahrgäste, die auf Bus, Straßen- und U-Bahn umsteigen, können sich in der BVG-Fahrplanauskunft alternative Verbindungen ohne S-Bahn-Linien anzeigen lassen. Dazu ist bei der Suche die S-Bahn zu deaktivieren, indem man das Häkchen aus dem Kästchen beim S-Bahn-Symbol entfernt.

Hier die Seite der BVG, in dem über den Lokführerstreik und mögliche Alternativen informiert wird.

Naturpark Schlaubetal in Brandenburg

Ausflugstipp: Von Potsdam aus ins Schlaubetal

Geschrieben am 20. 04. 2015 von Dieter Weirauch

Das Schlaubetal gehört zu den Gegenden im Land Brandenburg, die ich kaum kenne. Von Potsdam aus sind es rund 120 Kilometer.

Aber man soll dort herrlich wandern können. Zumindest höre ich das immer wieder.

Fest zum Tag des Baumes am 25. April

Anlass für unseren Besuch am kommenden Wochenende ist das Fest zum Tag des Baumes am 25. April.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg und der Naturpark Schlaubetal laden gemeinsam zu der nun schon zur Tradition gewordenen Veranstaltung ein, die inzwischen Volksfestcharakter erlangt hat.

Um den Wert des Baums und damit verbunden die Bedeutung des Waldes für die Gesellschaft hervorzuheben, wird alljährlich in Deutschland ein Baum des Jahres von der gleichnamigen Stiftung gekürt. Dafür kommt grundsätzlich jede heimische Baumart in Betracht. (mehr …)

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BUGA – Havelregion von oben

Geschrieben am 17. 04. 2015 von Dieter Weirauch

Am Samstag wird die BUGA im Havelland eröffnet.

Der Blick aus dem BUGA-City-Skyliner in Brandenburg schweift weit. Brandenburg ist eine Stadt im Grünen….

Höchster mobiler Aussichtsturm der Welt auf BUGA

Ab Samstagmittag kann der höchste und modernste mobile Aussichtsturm der Welt in Brandenburg „befahren“ werden.

Von der verglasten Aussichtsplattform ist eine atemberaubende 360 Grad-Sicht auf die BUGA-Areale, die BUGA-Kommunen und sogar bis weit in die Havelregion hinein möglich.

Atemberaubende 360 Grad-Sicht

Bei guter Sicht kann bis in eine Entfernung bis zu 30 Kilometern geschaut werden. Jeweils vier Mal pro Stunde erhebt sich der Aussichtsturm für die Besucher. 2.400 Besuchern wird so täglich ein „Aufstieg“ in die Lüfte ermöglicht.

Für den „Aufstieg“ mit dem City Skyliner wird Eintritt verlangt. Erwachsene zahlen 6 EUR (ermäßigt 5 EUR), Kinder ab 7 bis 17 Jahre 4 EUR (bis 6 Jahre freier Eintritt).

TECHNISCHE DATEN

Gesamthöhe: 81,0 m, Grundfläche: 23 m Front x 24 m Tiefe, Maximale Höhe der Kabine: 72 m

Kapazität: 60 Personen, maximal 4,5 t, Treppenhöhe 2,5 m, Gesamtgewicht: 270 t (auf sechs Bodendruckpunkten)

  •  Folgende Standorte und Zeiten gibt es:
  • Brandenburg an der Havel
  • 17.04.-07.06.2015
  • Festplatz am Heineufer
  • Rathenow
  • 13.06.-23.08.2015
  • Optikpark/Mühlenhof
  • Hansestadt Havelberg
  • 29.08.-11.10.2015
  • BUGA-Parkplatz/Elbstraße

Hier finden Sie weitere Informationen zur BUGA in der Havelregion.

 

Und hier der Reiseführer für das Havelland aus dem terrapress-Verlag.

Potsdam lobt Ehrenamtspreis aus

Geschrieben am 16. 04. 2015 von Dieter Weirauch

Bereits zum neunten Mal schreiben die Landeshauptstadt Potsdam, die Pro Potsdam GmbH und der Verein Soziale Stadt Potsdam den Potsdamer
Ehrenamtspreis *Engagiert für unsere Stadt* aus.

Vorschläge und Bewerbungen sind bis zum 16. Juli 2015 möglich.

Der Preis, der am 25. August vergeben wird, würdigt die vielfältigen Engagements und freiwilligen Tätigkeiten von Potsdamerinnen und
Potsdamern, die sich in ihrer Stadt für die Belange Anderer einsetzen und dafür unentgeltlich ihre Zeit und ihre Kraft investieren.

Vorschlagsrecht hat jeder

Jeder Potsdamer, jede Potsdamerin kann sozial, sportlich, kulturell  oder nachbarschaftlich engagierte Personen, Projekte, Initiativen,
Unternehmen, Vereine, Träger oder Gruppen für die Ehrung vorschlagen oder sich mit laufenden Projekten bewerben.

Dazu muss ein ausgefüllter Bewerbungsbogen eingereicht werden, der sich beispielsweise über die Homepage www.ehrenamt-potsdam.de herunterladen lässt. (mehr …)

Hauptbahnhof Brandenburg an der Havel

Mit Bus & Bahn in die Havelregion zur BUGA 2015

Geschrieben am 16. 04. 2015 von Dieter Weirauch

Die fünf Standorte der BUGA 2015, Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow, Stölln und Hansestadt Havelberg sind bequem mit Bus und Bahn zu erreichen. Aus allen Richtungen besteht meist ein stündlicher Anschluss.

Entspannt ankommen und Geld sparen

Alle Gäste, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, bekommen zudem eine Ermäßigung auf ihre BUGA-Eintrittskarte. Insgesamt werden voraussichtlich mehr als 200.000 BUGA-Besucher für ihre An- und Weiterreise zur BUGA Bus und Bahn wählen.

Alle Abfahr- und Ankunftszeiten stehen unter VBB.de in der Online-Fahrplanauskunft des VBB für alle öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin und Brandenburg sowie in der VBB-App Bus &Bahn für iPhones und Android-Smartphones. Detaillierte Informationen zu Anreisemöglichkeiten, Tickettipps und weitere Hinweise zur Mobilität gibt der VBB-Flyer “Mit Bus und Bahn zur BUGA 2015″, der im Internet unter VBB.de zum Download zur Verfügung steht.  (mehr …)

Eröffnung der Beelitzer Spargelsaison 2015

Spargelsaison in Brandenburg eröffnet

Geschrieben am 16. 04. 2015 von Dieter Weirauch

Seit Tagen schon gibt es in Berlin und Potsdam Spargel. Die Sonne meinte es am Mittwoch zudem gut mit den weißen Stangen. Nun ist es offiziell.
Heute wurde auf dem Spargelfeld von Familie Syring im Beelitzer Ortsteil Zauchwitz die Spargelsaison in Brandenburg eröffnet..

Syringhof ist mehr als Spargel

Den Landwirtschaftsbetrieb Karl-Ludwig Syring gibt es seit 1. April 1991. Gegenwärtig bewirtschaften die Syrings rund 1.000 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche, wovon auf 40 Hektar das königliche Gemüse angebaut wird. Ein Hektar Spargelanbaufläche bietet in der Regel Platz für fünf Kilometer Spargeldämme. Auf 40 Hektar sind dies 200 Kilometer, was etwa einer Strecke von Beelitz bis Dresden entspricht.

Spargel und Events

Bis zu 80 Erntehelfer unterstützen die Syrings in der Spargelzeit. Jedes Jahr im April öffnet der Spargelhof in Zauchwitz seine Tore für die Besucher. Zahlreiche Veranstaltungen an den Wochenenden und Feiertagen finden dann statt. Aber auch unter der Woche ist ein Besuch immer zu empfehlen. In der modernen Spargelhalle können sich die Besucher über die Weiterverarbeitung des gerade gestochenen Gemüses informieren. Nebenan ist für die kleinen Besucher ein Streichelzoo eingerichtet. Köstliche Spargelgerichte in verschiedenen Variationen gibt es im Restaurantbereich. Die Gäste können geschützt vor Wind und Wetter im gemütlichen Zelt oder bei Sonnenschein im freien Patz nehmen. Im Hofladen gibt es neben dem frischen Beelitzer Spargel auch Beelitzer Kürbiskernöl und andere regionale Produkte wie Eier, Mehl, Wurst und Brot zu kaufen. Im Sommer können sich die Besucher auf dem farbenprächtiges Blumenfeld selbst einen bunten Strauß zusammenstellen.

Frisch vom Feld zum Verbraucher

Brandenburgs Gemüseanbau wird wie in den Vorjahren vom Spargel bestimmt.  2014 wuchs Spargel auf  4.200 Hektar. Davon stehen 2.860 Hektar im Ertrag. Die größte zusammenhänge Anbaufläche liegt im Beelitzer Raum. Von diesem Gemüse wurden  59,9 Dezitonnen je Hektar im Jahr 2014 gestochen. 2013 waren es  54,7 Dezitonnen je Hektar.

Spargel aus Brandenburg auf Platz 3 in Germany

Bezogen auf die Anbaufläche steht der Brandenburger Spargelanbau nach Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen auf Platz drei in Deutschland und ist demzufolge Spitzenreiter der neuen Länder. Mit mehr als  2.150 Hektar Anbaufläche kommen  gut 62 Prozent der Brandenburger Spargelernte aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark. Die Frische und die Qualität des Produkts aufgrund der kurzen Wege und sicher auch die besondere Zusammensetzung der märkischen Region mit ihren leichten, sandigen Böden, die der Spargel liebt, sind ein Garant für die Qualität des Beelitzer Spargels.

Die zu Erlebnishöfen ausgebauten Spargelbetriebe, mit ihrem gut funktionierenden Netzwerk bei der Vermarktung, sorgen dafür, dass die Stangen auf kurzen Wegen frisch auf den Tisch kommen. Die Verbraucher aus Berlin und Brandenburg sind herzlich eingeladen, sich auch in diesem Jahr von der regionalen und hohen Qualität des weißen Gemüses aus Brandenburg zu überzeugen – bis es dann am Johannistag, am 24. Juni, wieder heißt: Kirschen rot – Spargel tot! Dann aber lockt Brandenburg mit neuen Genüssen.

Die Anschriften der Spargelhöfe rund um Beelitz finden Sie hier.

 

 

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Blitz-Marathon

Wo es heute in Potsdam blitzt

Geschrieben am 16. 04. 2015 von Dieter Weirauch

Foto: PA

Wenn ihr den Text hier lest, ist die heutige Blitzeraktion bereits in vollem Gange.

Potsdam beteiligt sich am bundesweiten „24-Stunden-Blitz-Marathon” von heute (Donnerstag, 16. April), 6 Uhr bis Freitag, 17. April, 6 Uhr.

Sowohl die stationären Blitzer als auch vier mobile Blitzer des Ordnungsamtes und Mitarbeiter der Verkehrswacht Potsdam sind heute in Abstimmung mit der Polizei rund um die Uhr im Einsatz.

 24-Stunden-Blitz-Marathon

Mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger haben sich bei der Verwaltung gemeldet und mindestens eine aus ihrer Sicht gefährliche Stelle mitgeteilt, an der die Geschwindigkeit kontrolliert werden soll.

In folgenden Straßen stehen voraussichtlich die Blitzer:

Ketziner Straße in Fahrland, Kaiser-Friedrich-Straße Eiche, Zeppelinstraße, Mitteldamm, Kastanienallee, Ludwig-Boltzmann-Straße, Heinrich-Mann-Allee, Mitschurinstraße, Großbeerenstraße, Haeckelstraße, Am Brauhausberg, Friedrich-Ebert-Straße, Brentanoweg, Thaerstraße und Am Hinzenberg.

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Entdeckt vor den Toren Potsdams: „DDR-ICE“ in Ketzin

Geschrieben am 15. 04. 2015 von Dieter Weirauch

Ketzin im Havelland, rund 20 Kilometer von Potsdam entfernt, beherbergt den “ICE des Ostens”. Auf dem dortigen Bahnhof, versteckt hinter alten Waggons der SVT 18.16, ein in den 60er Jahren vom damaligen VEB Waggonbau Görlitz gebauter „Schnellverbrennungstriebwagen“. Ein baugleicher Zug steht auch in Berlin – Lichtenberg.

Eisenbahnfans aus allen Regionen pilgern regelmäßig an den Wochenenden auf das stillgelegte Bahnhofsgelände gegenüber der Tankstelle von Ketzin.

Höchstgeschwindigkeit 160 Stundenkilometer

Spätestens seit dem Erscheinen des 2. Teils von „Geheime Orte in Brandenburg“, von Claus-Dieter Steyer (Nicolai Verlag) in diesen Tagen wird die technikgeschichtliche Rarität am Rande des beschaulichen Städtchens Ketzin (Havelland) noch bekannter.

Um den auch “DDR-ICE” genannten Zug kümmern sich Mitglieder der AG Osthavelländisch Kreisbahnen. Der Ende der 80er Jahre ausrangierte Zug mit den Triebköpfen 07 und 10 hatte einst eine Gesamtleistung von 1800 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometer.

Der SVT 18.16 war ein  Zug, den die Reichsbahn der DDR auf internationalen Bahnstrecken, Berlin–Prag–Wien (Viabona), Berlin–Kopenhagen oder Berlin – Karlsbad (Karola), einsetzte. Die 18 steht für 1800 PS, die 16 für 160 km/h. Claus-Dieter Steyer hat zahlreiche Details zur Geschichte des Zuges recherchiert und aufgeschrieben. (mehr …)

Ruine der Nikolaikirche, Potsdam / Foto - -

Erinnerung: Die Nacht von Potsdam

Geschrieben am 14. 04. 2015 von Dieter Weirauch

Beeindruckende Worte von Oberbürgermeister Jann Jakobs vorhin in der Nikolaikirche:

„Als am späten Samstagabend ein australischer Oberleutnant im *Master Bomber* über dem wolkenlosen Himmel über Potsdam den Befehl zum Bombenabwurf gab, gingen in nur 30 Minuten aus den Schächten der 724 Flugzeuge – größtenteils große Lancaster-Bomber – insgesamt 1752 Tonnen Bomben auf die Stadt nieder.

Zunächst kamen die Beleuchtungsbomben und setzten Gebäude in Brand. Die alte Residenzstadt war taghell erleuchtet. Dann folgten die Sprengbomben. Die meisten fielen im Bereich des Hauptbahnhofs, der Gleisanlagen, der Freundschaftsinsel und der Altstadt. Voll beladene Munitionszüge gingen in die Luft, ein Lazarettzug wurde fast vollständig verwüstet. Ein Inferno mit dramatischen Folgen.

 Zerstörte Innenstadt und Hunderte Tote und Verletzte

Die Potsdamer Innenstadt lag in Trümmern, das Stadtschloss wurde größtenteils zerstört, ebenso Turm und Kirchenschiff der Garnisonkirche. Andere wertvolle Bauwerke wie das Alte Rathaus oder die Nikolaikirche am Alten Markt wurden schwer beschädigt.

Die Zahlen der Opfer sind wirklich erschütternd. In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1945 starben 1593 Menschen in Potsdam, darunter viele Flüchtlinge aus dem Osten, aber auch 28 Zwangsarbeiter aus Polen und Frankreich, die in den Arado-Flugzeugwerken eingesetzt wurden und 70 Patienten des städtischen Krankenhauses in der Nähe des Bassinplatzes.

Wir gedenken heute den Toten und den Opfern dieser Nacht. Wir tun dies in Stille und mit dem Versprechen verbunden, dass dies für uns eine ewige Mahnung bleiben soll. (mehr …)

Lange Bruecke, Potsdam

Gedenken an die Nacht von Potsdam

Geschrieben am 14. 04. 2015 von Dieter Weirauch

In Potsdam wird heute  an die Bombardierung vor 70 Jahren gedacht.  In der sogenannten “Nacht von Potsdam” starben Hunderte Menschen und Teile der Innenstadt wurden zerstört.Am 14. April 1945 warfen rund 700 Kampfflugzeuge der Alliierten ihre Bomben auf Potsdam ab. In nur wenigen Minuten kamen rund 1.600 Menschen ums Leben, zehntausende verloren Haus oder ihre Wohnung, viele Gebäude gingen in Flammen auf, darunter die Garnisonkirche.

Gedenken in St. Nikolai

Verschiedene Veranstaltungen erinnern an die Bombardierung vor 70 Jahren. So lädt die Nikolaikirche am Alten Markt um 18 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung ein, bei der Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs ein Gedenkwort halten wird und ein zeitgenössisches Requiem des Potsdamer Kirchenmusikers Björn O. Wiede zur Aufführung kommt.

Anschließend stehen im Potsdam Museum Zeitzeugengespräche und ein Konzert der Kammerakademie Potsdam auf dem Programm, das das achte Streichquartett des Komponisten Dimitri Schostakowitsch “Im Gedenken an die Opfer des Faschismus und des Krieges” aufführt.

Gemeinsames Glockenläuten um 22.16 Uhr

Potsdams Kirchen wollen dann um 22. 16 Uhr – dem genauen Zeitpunkt des Beginns der Bombardements vor 70 Jahren – mit einem siebenminütigen Mahnläuten und einer eigens für den Tag erarbeiteten Liturgie der Potsdamer Theologin Cornelia Radeke-Engst an die Opfer erinnern. “Wir beten für alle Opfer”, sagte Radeke-Engst, die evangelische Pfarrerin der Nagelkreuzkapelle am historischen Standort der Garnisonkirche.