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Mit dem Fischer auf dem Beetzsee

Geschrieben am 20. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Ein Fischer, der nicht angelt? Denn ein Fischer fischt mit Geräten, beispielsweise mit Reusen oder Schleppnetzen. Eine Angel gehört nicht zu seinen Utensilien. „Das wäre mir zu langweilig“, sagt Fischermeister Jürgen Hafa lachend schon am frühen Morgen als wir mit dem Boot raus auf den Beetzsee im Norden der Stadt Brandenburg fuhren. Jürgen Hafa ist einer der wenigen Berufsfischer am 18 Kilometer langen Beetzsee. Es ist jener See, wo der Legende nach Fritze Bollmann, der Barbier aus Brandenburg, einst beim Angeln ins Wasser fiel.

Einer der letzten Berufsfischer

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Führung und Konzert zum Tag des Friedhofs

Geschrieben am 20. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Konzert für Flöte, Harfe und Orgel in der norwegischen Holzkirche auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf

Zum deutschlandweiten Tag des Friedhofs am 21. September bietet der Förderverein eine Führung mit Informationen zur gegenwärtigen Friedhofsentwicklung in Deutschland und die Auswirkungen des Wandels auf den Südwestkirchhof Stahnsdorf.

Nach dem Rundgang können die Gäste bei einem Konzert in der norwegischen Holzkirche entspannen und genießen. Das Ensemble Espiègle – zum Spielen aufgelegt – verzaubert das Publikum und nimmt es mit auf einen unbeschwerten Spaziergang durch die Welt der französischen Musik. Ausgehend von der Belle Epoque, in der die schönsten und bedeutendsten Kompositionen, reich an Farben, Eleganz und Poesie, für diese Besetzung entstanden, über die Werke des klassischen Repertoires bis hin zur klangschönen Moderne, findet Espiègle mit einer exzellenten Interpretation und perlender Virtuosität, den Weg zu den Herzen der Besucher. Seit seiner Gründung im Januar 2010 hat sich das Trio mit Esther Krombholz (Flöte), Eva Curth (Harfe) und Uwe Gaffrontke (Violine und Viola) in der klassischen Musikszene etabliert und ist der Garant für ein Konzerterlebnis der Extraklasse.

Informationen: 0179-3793503 und www.suedwestkirchhof.de

 

Zeit:                                      Sonntag, 21. September

13.00 Uhr Führung zum Wandel der Friedhofs- und Bestattungskultur mit Friedhofsleiter Olaf Ihlefeldt

15.00 Uhr Konzert in der norwegischen Holzkirche

Eintritt:                                 FREI – Spenden werden erbeten!

Ansprechpartner:              Olaf Ihlefeldt (03329-614106)

Informationen:                   Tel.: 0179-3793503 und info@suedwestkirchhof.de  

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“Dolci e Gelati” in Werder

Geschrieben am 18. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Am vergangenen Wochenende waren wir wieder auf der Insel Werder bei Potsdam. Na klar, an dem Eisladen kommt Frau/Mann  nie vorbei.

Unsere Meinung: Eines der besten Eiscafés Brandenburgs steht in Werder/Havel.

Das Team um Mario Farruggio und seine Frau Annamaria überzeugen seit 2008 mit wöchentlich neuen Eiskreationen und einem immer freundlichen Service.

Heute überraschten zehn neue Eissorten in der Auslage. Wir probierten Schoko-Chilli und Erdbeere. Der Gaumen freute sich. Lecker.

Aber nicht nur das  Eis überzeugte, auch der  Service ist einzigartig. Übrigens gibt es auch laktosefreies Eis, so Mario. Alle Fruchtsorten und Sonntags gehört die Bitterschokolade dazu.

 Neben Tochter Maria und Sohn Carmelo gehören auch der Eismann Carmelo Spadaro und weitere Helfer zum Team. Das Motto der Familie lautet denn auch. “Es gibt immer einen Ort, um glücklich zu sein.”

„Wir wollen Italien in Werder sein“, so die Botschaft von Mario Farruggio. Bella Italia in Werder, dieser seit 1900 nicht nur wegen des jährlichen Baumblütenfestes zu den Lieblingszielen der Berliner gehörenden, immer attraktiver werdenden Kleinstadt  in der Nähe von Potsdam.

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Garnisonkirche Potsdam auf  Gerüstleinwand

Für die Wiedergewinnung der ehemaligen Hof- und Garnisonkirche für Potsdam

Geschrieben am 16. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Eigentlich hätte der Turm der Garnisonkirche schon längst wieder das Stadtbild Potsdams komplettieren können. Immer wider verzögert sich der Baubeginn.

Jetzt sind die Potsdamer gefragt.  Die Stiftung Garnisonkirche Potsdam verbreitet  soeben folgenden Aufruf, den ich gern weitergeben will.

Machen Sie diese Kirche mit Ihrer Unterschrift zur Kirche der Bürgerschaft Potsdams und seiner Gäste.
Helfen Sie, damit diese schönste Kirche des norddeutschen Barock wiedergewonnen werden kann.

Schon jetzt gibt es eine Nagelkreuzkapelle am ehemaligen Standort der Garnisonkirche. Sie steht für einen hoffnungsvollen Neubeginn. Dabei geht es um drei Dinge.

Wir wollen:
Geschichte erinnern
Verantwortung lernen
Versöhnung leben
Vor zehn Jahren wurde der Ruf aus Potsdam veröffentlicht. Inzwischen ist etwas mehr als die Hälfte des Geldes für den Wiederaufbau des Turms bereits zusammen! Jetzt kommt es noch einmal darauf an!
Jede Stimme für den Wiederaufbau hilft.

Hier kann man unterschreiben
Setzen Sie ein Zeichen! Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift. Hier können Sie unterschreiben.

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Apfelbaum “Kaiser Wilhelm”

Geschrieben am 15. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Der Apfelbaum in unserem Garten heißt „Kaiser Wilhelm“. Er trägt in diesem Jahr viele Früchte. Ende September soll man den prächtigen Apfel pflücken, so steht es jedenfalls in dem von Caty Schernus verfassten Apfelbuch für Berlin-Brandenburg,

Einieg Tage werden wir also noch warten. Die Vorfreude ist groß.

Übrigens gibt es auf Streuobstwiesen in Brandenburg noch weitere Bäume mit Preußens Gloria. So Friedrich der Große, Bismarck oder Königin Luise. Ach ja, einen Apfel mit dem Namen Prinz Albrecht soll ebenfalls recht leckere Früchte tragen.

Rezepte für leckeren Apfelkuchen hält das Buch auch bereit.

Alte regionale Apfelsorten erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit. Das „Apfelbuch Berlin-Brandenburg“ trägt Geschichten und vergessenes Wissen um 40 Apfelsorten und ihre Züchter zusammen, erzählt Anekdoten und erläutert. So steht auch zu unserem “Kaiser Wilhelm” Neues drin.  Auf Grund genetischer Untersuchungen wurde die Apfelsorte Kaiser Wilhelm vor wenigen Jahren als “Plagiat” erkannt. Die Sorte ist identisch mit der Lokalsorte “Peter Broich”, die aus der Kölner Umgebung bekannt war.

Die Äpfel sind von Walter Karberg in Originalgröße illustriert und 30 eigens kreierte Apfel-Rezepte von Hendrik Madeja vereinen traditionelle brandenburgische Küche mit der kulinarischen Experimentierfreude Berlins. Eine Liebeserklärung an den Apfel!

 

„Das Apfelbuch Berlin-Brandenburg: Alte Sorten wiederentdeckt“ – Mit Rezepten und Geschichten bebra Verlag, 16,95 Euro

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Ab Samstag Streckensperrung

Geschrieben am 11. 09. 2014 von Dieter Weirauch

 

 Bauarbeiten zwischen Potsdam Hbf und Berlin-Wannsee vom 13. bis 28.9.2014 – Fahrgäste brauchen weiter starke Nerven 

Nach Auskunft der DB AG soll es aber zu keinem Chaos kommen. Auch der VBB meint laut Pressesprecherin elke Krokowski, es laufe alles unkompliziert ab.
Wir können gespannt sein. Denn mit dem Zug aus Magdeburg, Brandenburg oder Golm nach Potsdam zu fahren, dann umzusteigen und mit der S-bahn weiter nach Wannsee, dann wieder in die regionalbahn bis in die Berliner Innenstadt. Gut haben es die  Sachsen-Anhaltiner, die ja früher aufstehen.

Bahnkundenverband warnt vor Chaos ab Montag

Neuer Unbill kommt auf die Fahrgäste im Regionalverkehr zwischen Berlin und Potsdam zu. Vom 13. bis 28.9.2014 fallen tagsüber alle Regionalexpress- und Regionalbahnzüge zwischen Potsdam und Wannsee aus. Der DBV hätte sich in erster Linie eine viel bessere Fahrgastinformation gewünscht. “Als Ersatz nutzen Sie bitte die S 7″ heißt es lapidar. Einen Ersatzverkehr, der diesen Namen verdient, gibt es nicht. Fahrgäste werden auf die S-Bahn-Linie 7 verwiesen.

Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Fahrgäste erst so spät informiert werden. In den Zügen waren Durchsagen die große Ausnahme. Auf den Zielanzeigern auf den Bahnsteigen und auch an der großen Anzeigetafel in Potsdam Hbf gab es überhaupt keine Hinweise auf die bevorstehenden Bauarbeiten. Erst jetzt läuft langsam die Fahrgastinformation an. Der DBV befürchtet, dass zumindest am Montag sowohl in Potsdam Hbf und Wannsee das große Chaos auf den Bahnsteigen ausbrechen wird, wenn hier die unvorbereiteten Fahrgäste stranden und die völlig unterdimensionierten Treppen benutzen. Wer den RE 1 als Berufspendler innerhalb Berlins nur als “Transitzug” benutzt, wird pro Tag eine Stunde länger unterwegs sein – beispielsweise von Werder nach Erkner.

Warum RE 1 nicht in Charlottenburg hält ?

Ebenso kritisiert der DBV, dass während der Zeit der Bauarbeiten der RE 1 in Charlottenburg nicht hält. Der Ausfall wird damit begründet, dass der in Wannsee endende Zug nach 8 Minuten wieder in Richtung Frankfurt (Oder) zurückfährt und bei einem Halt in Charlottenburg die Wendezeit noch knapper wäre. Nach Ansicht des DBV sind die 8 Minuten Wendezeit in Wannsee unrealistisch. Warum wird das Problem der häufigen Verspätungen noch dadurch verschärft, dass der Zug, der in Wannsee ankommt, nach 8 Minuten sofort wieder zurückfährt? Sinnvoller wäre es gewesen, den aus Richtung Frankfurt (Oder) in Wannsee endenden Zug erst im übernächsten Takt zurück zu schicken – also mit einer Pufferzeit von knapp 30 Minuten. Denn Verspätungen des RE 1 von drei und mehr Minuten sind sehr häufig. Auch darf bezweifelt werden, dass innerhalb von wenigen Minuten in Wannsee 600 und mehr Fahrgäste pro Zug völlig problemlos trotz schmalem Bahnsteig und eines vorhandenen Treppenabganges ein- und aussteigen.

Keine Fahrräder mit in die S-Bahn nehmen

Probleme sieht der DBV auch auf die Fahrgäste zukommen, die in die S-Bahn ab oder bis Potsdam ihr Fahrrad oder Gepäck mitnehmen. Denn, so wurde es dem DBV-Vertreter auf der heutigen Pressekonferenz bestätigt, bei der Prüfung der S-Bahn als Fahralternative sind nur Sitz- und Stehplätze betrachtet worden. Einziger Lichtblick: bis 24.9. wird es wenigstens abends ab etwa 20.30 Uhr durchgehende RE 1-Züge geben.

Der DBV befürchtet, dass den Ärger über die schlechte Fahrgastinformation und die selbstgeschaffenen betrieblichen Zwänge diejenigen abbekommen werden, die dafür am wenigsten können: die Personale vor Ort und in den Zügen.

 

Hier die Verlautbarung der Bahn:

Neue Bahngleise zwischen Potsdam und Wannsee
Bauarbeiten werden fortgesetzt • S7 alle 10 Minuten nach Potsdam

Nach den Bauarbeiten an der SBahn- Strecke Wannsee–Griebnitzsee schließt sich unmittelbar ab Freitag, 12.
September, der Gleisumbau von Potsdam nach Griebnitzsee für die Regional und
Fernbahn an. Dafür setzt die Bahn 1,4 Millionen Euro ein.

Bis Montag, 29. September, werden drei Kilometer Gleis mit Zweiwegebaggern
umgebaut. Neue Schienen, Schwellen und eine Schotterbettreinigung stehen
auf dem Programm. Zwangspunkte bilden dabei zahlreiche Brücken, die die
Arbeiten behindern. Der Einsatz der lärmerzeugenden Baumaschinen ist wegen
der Nähe zu Wohnhäusern nur werktags von 6 bis 22 Uhr möglich.
Aufgrund des geringen Gleisabstandes müssen beide Bahngleise gesperrt
werden.

Dadurch fallen die Regionalzüge zwischen Potsdam Hauptbahnhof und
Berlin Wannsee von Samstag, 13. September, 0 Uhr, bis Montag, 29.
September, 2 Uhr, aus.

Verdichterzüge entfallen

Der Halt in Berlin-Charlottenburg entfällt. Die
Verdichtung des Taktes zwischen Berlin Zoologischer Garten/Berlin
Friedrichstraße und Potsdam Hbf entfällt ebenfalls. Als Ersatz kann zwischen
Potsdam und Berlin die S-Bahn genutzt werden.

S7 fährt durch

Entsprechend den Ergebnissen einer Fahrgastbefragung der S-Bahn Berlin
wird die brandenburgische Landeshauptstadt ab diesem Tag wieder von der
Linie S7 (Potsdam Hauptbahnhof – Ahrensfelde) bedient. Damit können alle
regulären Halte des RE1 in Berlin von Potsdam umsteigefrei mit der S-Bahn
erreicht werden. Die Linie S7 fährt zwischen 5 Uhr und 21.30 Uhr im Zehn-
Minuten-Takt, im Früh- und Spätverkehr alle 20 Minuten. Die Fahrzeit zwischen
Potsdam Hauptbahnhof und Zoologischer Garten beträgt 33 Minuten. Bis zum
Berliner Hauptbahnhof sind es 39 Minuten.
Reisende sollten sich vor Fahrtantritt über weitere Einzelheiten zum geänderten
Zugverkehr im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB
Regio Nordost unter (0331) 235-6881-oder 6882 sowie an den Aushängen auf

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Es geschehen noch Wunder: Schieberille am Bhf. Potsdam-Marquardt

Geschrieben am 11. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Immer wieder habe ich hier über die fehlende Schieberille am Bahnhof Marquardt geschrieben. Minister Vogelsänger, Landtagsabgeordnete, u.a. Susanne Melior,  und Vertreter der Bahn AG  waren vor Ort. Einhellige Meinung: Es geht nicht, denn der Übergang, vom Volksmund “Galgen” genannt, habe Bestandsschutz und die Fahrradrille bringe statische Veränderungen mit sich. Die Sicherheit sei nicht gewährleistet. Zitat: “Nach wie vor bestehen in diesem Zusammenhang Zweifel daran, >dass sich nach Anbringen einer solchen Schieberille die verbleibende
Breite der Auf- und Abgänge für einen sicheren und ordnungsgemäßen Betrieb noch als ausreichend erweisen.”

Seit Donnerstag sind Bauarbeiter der DB AG dabei, den Wunsch vieler Einwohner des Potsdamer Ortsteiles zu erfüllen. Die Schieberille wird montiert. dem Vernehmen nach sprach Jürgen Trettin, Konzernbeauftragter der Bahn für Brandenburg ein Machtwort und unterstützte das Anliegen der Bürger.  Auch Touristen werden sich freuen, denn durch den Ort verlaufen wichtige Radrouten, u.a. zum von Peter Joseph Lennè angelegten Schlosspark am Schlänitzsee.

Fazuit: Bürgerwille

Es lohnt also doch, an einem Thema immer wieder dranzubleiben. Dank auch Josef Grütter und Peter Roggenbuck aus Marquardt, die sich so vehement für das Anbringen der Schieberille stark gemacht haben. Übrigens widmete die Lokalzeitung MAZ Potsdam 2013 dem Thema Schieberille einen großen Beitrag inkl. Video. Was lange währt, wird – meistens- gut! Zuletzt war der obere Teil des Überganges saniert worden.  Auch die Stadt Potsdam soll sich an den Kosten beteiligt haben.

Einziger Wehmutstropfen: Kinderwagen und Rollstühle müssen nach wie vor über den “Galgen” gehoben werden. Also mühen sich die Bürger weiterhin um eine vollständige Lösung im Sinne der Barrierefreiheit, denn der Ort wächst in den nächsten jahren.

 

„Tag für die Fahrgäste“ und „Tag der offenen Tür“ 2014

Geschrieben am 10. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) präsentiert in seinem diesjährigen 15. Jubiläumsjahr den „Tag für die Fahrgäste“ kommenden Sonnabend in der Landeshauptstadt Potsdam. Das Familienfest rund um den Öffentlichen Nahverkehr findet gemeinsam mit den „Tag der offenen Tür“ der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH und dem „Aktionstag der nachhaltigen Mobilität“ der Landeshauptstadt Potsdam auf dem ViP-Betriebshof in der Potsdamer Fritz-Zubeil-Str. 96 statt. Eingeladen sind alle Bus- und Bahnliebhaber sowie alle, denen der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) am Herzen liegt.

Familienfest mit VBB und ViP am 13. September in Potsdam

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Danish Royal Family at New Years reception at Amalienborg Palace

Königin Margrethe II. von Dänemark besucht Mittwoch Potsdam

Geschrieben am 08. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Foto: PA/ZB

 

Am Mittwoch, dem 10. September 2014, wird Königin Margrethe II. von Dänemark im Rahmen ihres Staatsbesuchs das Schloss Charlottenhof in Potsdam besuchen.

 

1995 weilte Prinz Charles in dem von Schinkel erbauten Schloss Charlottenhof am Rande des Parks von Sanssouci. Ihn interessierten damals sogar die Unterseiten der Stühle. Derartiges ist von Königin Margrethe II. wohl kaum zu erwarten. Wir dürfen gespannt sein.

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Der Motorradfahrer von Sanssouci

Geschrieben am 07. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Foto: aus dem besprochenen Band

Ingo Seifert ist Stuckateur. Ein Meister seines Fachs. Zusammen mit Frau Angelika wohnt Seifert in einer Wohnung im Orangerieschloss im Park von Sanssouci. Seifert liebt sein Motorrad und mit dem ließ er sich – ausnahmsweise- für das Buch „Menschen in Sanssouci. Leben und Arbeiten im Weltkulturerbe“ ablichten. Das im Potsdamer h.f. ullmann-Verlag erschienene Buch porträtiert mehrere in den drei großen Parks der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin Brandenburg Sanssouci lebende Menschen.

 Bewahren und Pflegen als Lebensaufgabe

Potsdams Kulturlandschaft ist einzigartig, unzählige Besucher zieht es jedes Jahr nach Sanssouci. Was den öffentlichen Blicken normalerweise verborgen bleibt: In den historischen Stätten wohnen Menschen, die für die Erhaltung des Potsdamer Kulturerbes arbeiten oder gearbeitet haben und aufs Engste mit der Geschichte dieses Ortes verbunden

Lebt bereits länger im Schloss als Friedrich der Grosse

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