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WeinLand Brandenburg

Geschrieben am 01. 10. 2014 von Dieter Weirauch

Nachlese zur Weinlese: WeinLand Brandenburg

 

Das Brandenburger Agrarministerium stellt in seiner neuen Broschüre „WeinLand Brandenburg“ die Anbaugebiete zwischen Löcknitz und Elster, Elbe und Oder vor. In jüngster Zeit sind noch einige Kleinststandorte dazu gekommen. Obwohl die Rebfläche in Brandenburg nur sehr klein ist, gibt es doch eine sehr vielfältige und interessante Weinbaulandschaft. Der Text ist Deutsch und Englisch. Die 26 Standorte werden jeweils auf einer Doppelseite präsentiert. Das Heft kann kostenfrei über das Ministerium bezogen werden

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Apfelfest, Kindertrödel und Schnitzerei

Geschrieben am 01. 10. 2014 von Dieter Weirauch

Ganz im Zeichen der leckeren Herbstfrucht steht an diesem Wochenende der Volkspark Potsdam. Beim Apfelfest gibt es am Sonnabend und Sonntag allerhand Köstliches und Historisches, Wissenswertes und Mythisches, Regionales und Exotisches, Modernes und Altertümliches zu entdecken. Das genaue Programm wird morgen bei einem Pressegespräch vorgestellt.

Und weil der Herbst schon ins Land gezogen ist, heißt es an diesem Sonntag zweimal: „zum letzten Mal in diesem Jahr“. Das gilt für den Kindertrödelmarkt rund um den Wasserspielplatz, der an diesem Wochenende sicherlich noch einmal mit pickepackevollen Tischen seine Aufwartung machen wird. Denn alles was jetzt nicht an die Frau oder den Mann gebracht werden kann, muss in Keller oder Speicher überwintern. Wohl deshalb sind die Tische für die Händler schon seit langem ausgebucht, die Besucher werden demnach mit einer reichen Auswahl rechnen können.

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Auto rollte in Kanal

Geschrieben am 29. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Fotos: Feuerwehr Potsdam, Video: facebook/Nico Hinrichsen

 

Diesmal war kein Navi Schuld.  Auch die gesperrte Brücke nicht.

Gegen 15 Uhr am Montag: ein Auto rollt in den Sacrow-Paretzer-Kanal, an der B 273. Der Besitzer vergass die Bremse anzuziehen. Und schwamm hinterher. Wie die Polizei mitteilte,  hatte der Schwimmer – ein 75-jähriger Berliner – seinen Honda vom Grundstück gefahren und kurz abgestellt. Er schloss gerade das Gartentor ab, als sein Auto los- und in den Kanal hineinrollte. In der Hoffnung, den Wagen retten zu können, sprang der Mann hinterher – vergeblich. Das Auto sank auf den Grund.

Eine spannende Rettungsaktion begann.

Schaut hier das Video, aufgenommen von Nico Hinrichsen aus Potsdam-Marquardt.

111 Wirtshäuser

Geschrieben am 26. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Bei so einem Thema muß sich der Buchautor bescheiden. Und Bernd Imgrund hat dies getan. Leider zu Ungunsten schon recht betagter alter Wirtshäuser.

 

Einige Wirtshäuser vermisse ich

In dem empfehlenswerten Buch kommen zwar „Der Fliegende Holländer“ im Holländischen Viertel von Potsdam vor. Es fehlen aber sehr alte Wirtshäuser in Potsdam, wie „Zur Historischen Mühle“ vis a vis Schloss Sanssouci, die Meierei im Neuen Garten oder das schon vom Reichskanzler Fürst Bismarck geschätzte “Forsthaus Templin” am Ufer des Templiner Sees.

Da ich ganz gern in historische Gaststätten einkehre, fand ich jede Menge “Bekannte”. So etwa das Gasthaus “Gesecus” in Altenburg (Thüringen), den „Pfeffersack“ in Freiberg, das “Schwerter Schankhaus” in Meißen oder “Auerbachskeller” in Leipzig sowie den  “Schwibbogen” in Görlitz und “Der Ratskeller” in Chemnitz   (alle Sachsen), die “Burgschenke” in Eisenach, „Zum Bären“ in Weimar und die “Weinschänke” in Gotha und natürlich das berühmte Brauhaus Lüdde in Quedlinburg. Auch vertreten “Zur Kogge” in Rostock,  das “Weinhaus Wöhler” in Schwerin,  die “Grüne Laterne” in Stendal”, “Zur Fähre” in Stralsund sowie “Alter Schwede” in Wismar. Auch der “Ratskeller”  in Chemnitz und  das “Cafe am Altmarkt” mit dem “Melde-Keller” in Cottbus sind dabei. Etwa 20 Wirtshäuser aus den neuen Bundesländern kommen vor, leider fehlen eine Menge.

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Besuch bei Königin Luise in Potsdam

Geschrieben am 26. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Im Cafe Franz. Schubert in Potsdam, Allee nach Sanssouci 2

Das war ein Käsekuchen – so wie einst bei Muttern ! Nach alten Rezept gebacken und genossen in  in gemütlicher Atmosphäre. Bei dem Wetter heute: Sonnenschein und eisiger Wind, stapfte ich vom Luisenplatz Richtung Grünes Gitter zum Schloss Sanssouci. Doch ein angenehmer Kaffeeduft ließ mich an der Allee nach Sanssouci innehalten. Das Cafe „Franz. Schubert“ war geöffnet und ich ging hinein.  In einer Stunde probierte ich zwei Stücke des leckeren Kuchens   und erfuhr wohl (fast) alles über die legendäre preußische Königin, die heute immer noch sehr beliebt ist. Unternehmerin  Barbara Schubert gilt  in Potsdam und darüber hinaus als so etwas wie die personifizierte Königin Luise. Und wirkt dabei preußisch bescheiden und tatkräftig – in all ihrem Tun. Und sie schaut über den Tellerand hinaus. So konnte sie mittlerweile auch den legendären Königin-Luise-Bund wieder begründen. Die „Luisen-Bräute“-Stiftung stattete seinerzeit mittellose junge Frauen mit einer Mitgift aus. Weil die Stiftung ihren Sitz in der Potsdamer Garnisonkirche hatte, wünscht sich Barbara Schubert, die Tradition der „Luisen-Bräute“ mit der nun bald wiederaufgebauten  Garnisonkirche in moderner Form  aufleben zu lassen.

Luise mein Schatz – komm uff`n Luisenplatz (mehr …)

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Den Gartenkünstler Lennè entdecken

Geschrieben am 24. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Zeit für einen Herbstspaziergang. Anregungen dafür bietet das in der Edition Braus erschienene Buch der Potdamer Gartenkennerin Christa Hasselhorst über  Peter Joseph Lenné . Er gilt als der genialste deutsche Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts.

Lennè  prägte mit weiträumigen grünen Paradiesen die Landschaft Preußens. Im Auftrag preußischer Könige ließ er gemeinsam mit Karl Friedrich Schinkel Architektur und Gartenkunst zu einer virtuosen Einheit verschmelzen – heute Weltkulturerbe. Weitere seiner über 300 Schöpfungen finden sich in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern. Auch in der umgebung vonm Potsdam, so in Marquardt, oder im Hirschberger Tal, beispielsweise in Schildau,  hinterließ er Spuren.

Zum 225. Geburtstag Lennés im September 2014 zeigt dieses Buch mehr als 25 seiner schönsten, heute noch erhaltenen Schöpfungen: vom berühmten Sanssouci über den Kurpark Bad Homburg bis zu bewunderungswürdigen Kleinodien, mit denen Gutshäuser in tiefster Provinz geadelt wurden. Eine Entdeckungsreise auf Lennés Spuren zu grünen Sehnsuchtsorten, mit prachtvollen Bildern und wertvollen Tipps.

Christa Hasselhorst, Peter Joseph Lennè – vom Erschaffen der Landschaft, Edition Braus, 39,95 Euro

 

Lenne`ist auf dem Bornstedter Friedhof begraben. Ein Spaziergang lohnt dorthin. Am Montag, dem 29. September 2014, findet um 09.30 Uhr findet anlässlich des 225. Geburtstags des Gartenkünstlers Peter Josef Lenné eine Kranzniederlegung auf dem Bornstedter Friedhof statt.

Weitere Infos unter www.lenne-akademie.de

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Mit dem Fischer auf dem Beetzsee

Geschrieben am 20. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Ein Fischer, der nicht angelt? Denn ein Fischer fischt mit Geräten, beispielsweise mit Reusen oder Schleppnetzen. Eine Angel gehört nicht zu seinen Utensilien. „Das wäre mir zu langweilig“, sagt Fischermeister Jürgen Hafa lachend schon am frühen Morgen als wir mit dem Boot raus auf den Beetzsee im Norden der Stadt Brandenburg fuhren. Jürgen Hafa ist einer der wenigen Berufsfischer am 18 Kilometer langen Beetzsee. Es ist jener See, wo der Legende nach Fritze Bollmann, der Barbier aus Brandenburg, einst beim Angeln ins Wasser fiel.

Einer der letzten Berufsfischer

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Tag des Friedhofs

Geschrieben am 20. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Konzert für Flöte, Harfe und Orgel in der norwegischen Holzkirche auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf

Zum deutschlandweiten Tag des Friedhofs am 21. September bietet der Förderverein eine Führung mit Informationen zur gegenwärtigen Friedhofsentwicklung in Deutschland und die Auswirkungen des Wandels auf den Südwestkirchhof Stahnsdorf.

Nach dem Rundgang können die Gäste bei einem Konzert in der norwegischen Holzkirche entspannen und genießen. Das Ensemble Espiègle – zum Spielen aufgelegt – verzaubert das Publikum und nimmt es mit auf einen unbeschwerten Spaziergang durch die Welt der französischen Musik. Ausgehend von der Belle Epoque, in der die schönsten und bedeutendsten Kompositionen, reich an Farben, Eleganz und Poesie, für diese Besetzung entstanden, über die Werke des klassischen Repertoires bis hin zur klangschönen Moderne, findet Espiègle mit einer exzellenten Interpretation und perlender Virtuosität, den Weg zu den Herzen der Besucher. Seit seiner Gründung im Januar 2010 hat sich das Trio mit Esther Krombholz (Flöte), Eva Curth (Harfe) und Uwe Gaffrontke (Violine und Viola) in der klassischen Musikszene etabliert und ist der Garant für ein Konzerterlebnis der Extraklasse.

Informationen: 0179-3793503 und www.suedwestkirchhof.de

 

Zeit:                                      Sonntag, 21. September

13.00 Uhr Führung zum Wandel der Friedhofs- und Bestattungskultur mit Friedhofsleiter Olaf Ihlefeldt (mehr …)

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“Dolci e Gelati” in Werder

Geschrieben am 18. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Am vergangenen Wochenende waren wir wieder auf der Insel Werder bei Potsdam. Na klar, an dem Eisladen kommt Frau/Mann  nie vorbei.

Unsere Meinung: Eines der besten Eiscafés Brandenburgs steht in Werder/Havel.

Das Team um Mario Farruggio und seine Frau Annamaria überzeugen seit 2008 mit wöchentlich neuen Eiskreationen und einem immer freundlichen Service.

Heute überraschten zehn neue Eissorten in der Auslage. Wir probierten Schoko-Chilli und Erdbeere. Der Gaumen freute sich. Lecker.

Aber nicht nur das  Eis überzeugte, auch der  Service ist einzigartig. Übrigens gibt es auch laktosefreies Eis, so Mario. Alle Fruchtsorten und Sonntags gehört die Bitterschokolade dazu.

 Neben Tochter Maria und Sohn Carmelo gehören auch der Eismann Carmelo Spadaro und weitere Helfer zum Team. Das Motto der Familie lautet denn auch. “Es gibt immer einen Ort, um glücklich zu sein.”

„Wir wollen Italien in Werder sein“, so die Botschaft von Mario Farruggio. Bella Italia in Werder, dieser seit 1900 nicht nur wegen des jährlichen Baumblütenfestes zu den Lieblingszielen der Berliner gehörenden, immer attraktiver werdenden Kleinstadt  in der Nähe von Potsdam.

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Garnisonkirche Potsdam auf  Gerüstleinwand

Bitte unterschreiben

Geschrieben am 16. 09. 2014 von Dieter Weirauch

Eigentlich hätte der Turm der Garnisonkirche schon längst wieder das Stadtbild Potsdams komplettieren können. Immer wider verzögert sich der Baubeginn.

Jetzt sind die Potsdamer gefragt.  Die Stiftung Garnisonkirche Potsdam verbreitet  soeben folgenden Aufruf, den ich gern weitergeben will.

Machen Sie diese Kirche mit Ihrer Unterschrift zur Kirche der Bürgerschaft Potsdams und seiner Gäste.
Helfen Sie, damit diese schönste Kirche des norddeutschen Barock wiedergewonnen werden kann.

Schon jetzt gibt es eine Nagelkreuzkapelle am ehemaligen Standort der Garnisonkirche. Sie steht für einen hoffnungsvollen Neubeginn. Dabei geht es um drei Dinge.

Wir wollen:
Geschichte erinnern
Verantwortung lernen
Versöhnung leben
Vor zehn Jahren wurde der Ruf aus Potsdam veröffentlicht. Inzwischen ist etwas mehr als die Hälfte des Geldes für den Wiederaufbau des Turms bereits zusammen! Jetzt kommt es noch einmal darauf an!
Jede Stimme für den Wiederaufbau hilft.

Hier kann man unterschreiben
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