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Fuerst-Pueckler-Park Branitz

Adel in der Niederlausitz

Geschrieben am 29. 07. 2014 von Dieter Weirauch

Fotos: PA

Erstmalig zeigt eine neue Ausstellung im Schloss Branitz die eigenständige Kulturlandschaft der Niederlausitz vom 14. Jahrhundert bis heute

HERRSCHAFTSZEITEN! Adel in der Niederlausitz


Noch bis 31. Oktober 2014


Verbundprojekt Europäischer Parkverbund Lausitz

Eine Premiere in Branitz und der Lausitz! Erstmals präsentiert eine Ausstellung im Schloss Branitz die „wahren Herrscher“ der Region. Vom ausgehenden Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert lag die Niederlausitz als Grenzland fernab vom jeweiligen Landesherrn. Das Markgraftum gehörte zunächst zum Königreich Böhmen, dann zum Kurfürstentum Sachsen und schließlich zu Brandenburg. Die Schwäche der Landesherrschaft eröffnete dem Adel viel Spielraum zur freien Entfaltung. Er herrschte fast unbeschränkt auf seinen Gütern.

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Mit MS “Bismarckhöhe” von Werder aus über die Havelseen

Geschrieben am 27. 07. 2014 von Dieter Weirauch

Hier erklärt der Kapitän noch selbst. Kein Tonband, keine CD – solider Vortrag per Mikro.

Bernd Kuhl ist vielen noch als langjähriger Chef der Potsdamer Riesengarde Lange Kerls bekannt. Seit 2013 hat er nun mit der MS “Bismarckhöhe” ein eigenes Schiff und schippert seine Gäste ab der Inselbrücke Werder über die Havelseen. Über die Potsdamer Havel gehts  in den Glindower See und zurück oder , so wieder am 9. August, auf großer Route über 9-Seen.

Kundig in historischen Dingen, wie von Bernd Kuhl gewohnt (der heute 55-jährige war viele Jahre Schiffsführer bei der Weissen Flotte in Potsdam), vermittelte er uns die geografischen Besonderheiten seiner Heimat. Die wechselvolle Geschichte von Schloss Petzow spielt ebenso eine Rolle wie die Arbeitsweise des noch heute produzierenden Hoffmannsche Ziegelringofen in Glindow.

Die MS „Bismarckhöhe“ wurde übrigens auf der Berliner Yachtwerft in Köpenick gebaut. Das Schiff mit dem 6-Zylinder-Dieselmotor hat 130 PS und ist doch ganz flott.

Der Service ist flink und freundlich. Das kann man leider von der großen Konkurrenz nicht immer sagen. Wobei ich ja dor auch gern mit einem echten Dampfschiff, dem DS “Gustav” unter der Schiffsführung von Kapitän Ulli Kuhberg unterwegs bin. Die Abwechslungs machts – auch hier.

Leider hat die Reederei Kuhl keine Anlegerechte in den Orten am Schwielowsee. Eigentlich sollte sich das mit ein bissel guten Willen der dortigen Gemeindeverwaltung Schwielowsee ändern lassen. Oder woran liegt das ?

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Hier der Fahrplan bis Mitte September 2014

Wochentag

Abfahrtzeiten der Inselrundfahrten 1,5 Stunden

Fahrpreis: 12 Euro pro Person

Montag: Ruhetag

Dienstag              11.30 Uhr            14.00 Uhr 16.00 Uhr

Mittwoch            11.30 Uhr            14.00 Uhr 16.00 Uhr

Donnerstag         11.30 Uhr            14.00 Uhr 16.00 Uhr

Freitag                 11.30 Uhr            14.00 Uhr 16.00 Uhr

Samstag              11.30 Uhr            14.00 Uhr 16.00 Uhr

Sonntag               11.00 Uhr            13.00 Uhr 15.00 Uhr

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Sanierung des Filmmuseums Potsdam abgeschlossen

Filmmuseum Potsdam öffnet am 25. Oktober

Geschrieben am 24. 07. 2014 von Dieter Weirauch

Foto: PA

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) hat die Sanierungsarbeiten im ehemaligen Marstall des Potsdamer Stadtschlosses abgeschlossen und übergibt das Haus der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF wieder zur Nutzung als Filmmuseum. Im Zuge der im März 2013 begonnenen Baumaßnahme wurden massive Defizite im Bereich des Brandschutzes behoben.

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Störche werden flügge

Geschrieben am 20. 07. 2014 von Dieter Weirauch

Am 17. März kamen die Störche im Potsdamer Ortsteil Marquardt an, nun sind bereits die Jungstörche auf dem Strommasten am Lavendelhof flügge und machen wie verrückt die ersten Flugversuche.

Mitte August werden sie uns verlassen.

Tipp. Wer die beiden Jungstörche bei ihrem Treiben zuschauen möchte (derzeit füttert die Mutter sie noch), der kann das ganz gut vom Stehtisch des Alten Kruges aus.

Infos gibt es auch auf der Facebookseite von  Michael und Christian Schulze,  den Wirten des “Alten Krug”, und von Lavendelhof-Chefin Ramona Kleber auf ihrer Facebookseite.

 

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Radfazz – Fahrräder im Auto

Geschrieben am 20. 07. 2014 von Dieter Weirauch

 

Zufällig entdeckte ich beim Surfen im Internet eine preiswerte und vorteilhafte Lösung: Radfazz.

Die Rücksitze des Wagens werden heruntergeklappt. Auf die Rückenlehne kommt ein Alu-Träger von Radfazz, darauf ein Gabelhalter für die Fahrradgabel oder die Steckachse. Befestigt wird die Aluschiene in der Arretierung der Rückenlehne, völlig unkompliziert. Das Prinzip beschreibt der Erfinder und Maschinenbauingenieur Günter Swassek auf seiner Homepage.

Nun die Fahrräder ins Auto. Das Vorderrad hat Platz neben oder vor dem Hinterrad.

Genug Raum für Gepäck bleibt auch. Zwei Fahrräder, aber auch drei passen in dem Astra Combi, Baujahr 2012.

Vorteile von Radfazz (mehr …)

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“Dolci e Gelati” in Werder

Geschrieben am 17. 07. 2014 von Dieter Weirauch

Eines der besten Eiscafés Brandenburgs steht unserer  Meinung nach in Werder/Havel.

Das Team um Mario Farruggio und seine Frau Annamaria überzeugen seit 2008 mit wöchentlich neuen Eiskreationen und einem immer freundlichen Service.

Heute überraschten zehn neue Eissorten in der Auslage. Wir probierten Schoko-Chilli und Erdbeere. Der Gaumen freute sich. Lecker.

Aber nicht nur das leckere Eis überzeugte, auch der super Service ist einzigartig. Übrigens gibt es auch laktosefreies Eis, so Mario. Alle Fruchtsorten und Sonntags gehört die Bitterschokolade dazu.

 Neben Tochter Maria und Sohn Carmelo gehören auch der Eismann Carmelo Spadaro und weitere Helfer zum Team.

„Wir wollen Italien in Werder sein“, so die Botschaft von Mario Farruggio. Bella Italia in Werder, dieser seit 1900 nicht nur wegen des jährlichen Baumblütenfestes zu den Lieblingszielen der Berliner gehörenden, immer attraktiver werdenden Kleinstadt  in der Nähe von Potsdam.

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Neuer Reiseführer Potsdam

Geschrieben am 12. 07. 2014 von Dieter Weirauch

Ein empfehlenswerter neuer Potsdam-Stadtführer.  Auf knapp 100 Seiten stellt Ulrike Wiebrecht in der von ihr geschätzten soliden Art und Weise Potsdam vor.

Im soeben vom Potsdamer Vista Point Verlag herausgegebenen Reiseführer POTSDAM (Go Vista-Reiseführer Reihe).

Potsdam ist ein einzigartiges Ensemble an Gärten, Schlössern und viel, viel Wasser. Besonders Friedrich der Große hat Potsdam mit Schloss Sanssouci nachhaltig geprägt. Aber auch viele Herrscher vor und nach ihm haben Spuren hinterlassen: das Holländische Viertel etwa, Schloss Cecilienhof oder das Marmorpalais im Neuen Garten. Das Schloss ziert auch den Coverumschlag des handlichen Führers. Neu hinzugekommen ist das wiederaufgebaute Stadtschloss, in das im Januar 2014 der brandenburgische Landtag Einzug gehalten hat.

Top 10 und Lieblingsplätze der Autorin (mehr …)

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Bahnübergang “flog” durch die Luft

Geschrieben am 21. 06. 2014 von Dieter Weirauch

Präzisionsarbeit leisteten Mitarbeiter der Deutschen Bahn sowie von der Berliner Spezialfirma Mobi-Hub am Samstagmittag. Gegen 14 uhr wurde die marode Fußgängerbrücke am Bahnhof Potsdam-Marquardt buchstäblich an den Kranhaken  genommen und in 15 Meter  um 30 Meter versetzt. Sie landete in einer Art Trockendock. Dort wird das aus den 80er Jahren stammende Ungetüm entrostet und farblich gegen weitere Korrosion geschützt.

Donnerstagmittag soll der Bahnübergang wieder komplett sein. Ab 27.6. rollen dann voraussichtlich  die Züge.

Spurrille für Fahrräder (mehr …)

Was wird mit Conwentz Grab ?

Geschrieben am 17. 06. 2014 von Dieter Weirauch

conwentzdsc01085Foto: Förderverein

Auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof soll die Grabstelle für Hugo Conwentz den Status der Ehrengrabstelle des Landes Berlin verlieren. Hugo Conwentz gilt als eine Ikone des staatlichen Naturschutzes. Als Begründung werden Kostengründe angeführt. Zudem überprüfe Berlin alle 20 Jahre, ob die Person noch im öffentlichen Interesse steht.

Er zählt zu den Begründern des Naturschutzgedankens und gilt als ein Mitbegründer des ehrenamtlichen Naturschutzes. Seine 1904 erschienene Denkschrift „Die Gefährdung der Naturdenkmäler und Vorschläge zu ihrer Erhaltung“ gilt als Geburtsurkunde des Naturschutzes in Deutschland. Er war von 1906 bis 1922 erster Leiter der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen. So gilt 1906 auch als das Geburtsjahr des amtlichen Naturschutzes in Deutschland. (mehr …)

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Brandenburgische Landesausstellung

Geschrieben am 16. 06. 2014 von Dieter Weirauch

Wir waren da. Über die Vorbereitungen hatte ich desöfteren hier berichtet. Sagte mir noch letzte Woche ein Berliner: “Doberlug Was ?, So wird er beim Besuch begeistert sein. Unser erstes Fazit: eine tolle Ausstellung, die einzelne Kapitel der Beziehugn zwischen Preußen und Sachsen vorstellt. Hauptausstellungsstück ist natürlich das fabelhaft restaurierte Schloss. Eine vielzahl der Exponate stammt aus Potsdam. Und aus Sachsen.

Bis zum 2. November wird nun die Erste Brandenburgische Landesausstellung in sieben Szenen anlässlich des 200. Jubiläums des Wiener Kongresses 200 Jahre preußisch-sächsische Nachbarschaftsgeschichte erzählen.

Infos:

Die Schau im Schloss Doberlug ist dienstags bis freitags jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 10.00 bis 19.00 Uhr. Onlinetickets (Zeitfenstertickets für die Landesausstellung sowie Tickets für das umfangreiche Vermittlungsprogramm, von den Überblicks- und Themenführungen bis hin zu speziellen Angeboten für Kinder und Familien) unter www.brandenburgische-landesausstellung.de, Besucherservice: 035322 688 85 25, service@brandenburgische-landesausstellung.de